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KURZ & KLAR – EIN THEMA. DREI FRAGEN. #4 | Warum Austausch bei beruflicher Neuorientierung so wertvoll ist

Berufliche Neuorientierung bedeutet, Entscheidungen zu treffen, Möglichkeiten abzuwägen und manchmal ganz neue Wege zu denken. Dabei helfen Informationen und fachliche Beratung – aber auch die Erfahrungen anderer. Denn ein Gespräch mit Menschen, die ähnliche Fragen kennen, kann neue Perspektiven eröffnen und das Gefühl vermitteln: Ich bin mit meiner Situation nicht allein.

Warum ist Austausch bei beruflicher Neuorientierung hilfreich?

Der Austausch mit Gleichgesinnten kann neue Perspektiven eröffnen, Erfahrungswissen vermitteln und bei beruflichen Entscheidungen unterstützen. Gespräche mit Menschen in ähnlichen Situationen helfen außerdem dabei, eigene Vorstellungen zu reflektieren und berufliche Möglichkeiten realistischer einzuschätzen.

Genau diesem Austausch gibt unser neuer Online-Lunchtalk bei Level up! 2.0 Raum. Unter dem Motto „Dein Boxenstopp am Mittag“ treffen sich Teilnehmende in entspannter Atmosphäre, bekommen einen kurzen Impuls und kommen vor allem miteinander ins Gespräch.

Anlässlich des Starts des neuen Formats haben wir unsere Kollegin Lea John gefragt, warum der Austausch mit Gleichgesinnten gerade in Phasen beruflicher Veränderung so wertvoll sein kann.

1. Was ist die Idee hinter dem Online-Lunchtalk – und was unterscheidet ihn von einem klassischen Workshop oder Vortrag?

Der Austausch mit anderen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, kann nicht nur neue Perspektiven eröffnen. Es tut auch gut zu merken: „Hey, ich bin nicht allein damit.“

Auch in unseren Workshops erleben wir immer wieder, dass gerade die Gespräche zwischen den eigentlichen Programmpunkten von den Teilnehmenden als besonders hilfreich wahrgenommen werden. Beim Lunchtalk bekommt genau dieser Austausch bewusst mehr Raum.

Natürlich gibt es auch hier einen fachlichen Impuls – allerdings kompakt. Im Mittelpunkt stehen die Gespräche, Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden.

2. Warum kann ein Gespräch mit Gleichgesinnten manchmal mehr helfen als der nächste Expert*innen-Tipp?

Beides kann auf dem Weg der beruflichen Veränderung wichtig sein – allerdings auf unterschiedliche Weise.

Expert*innen vermitteln Wissen, Informationen und möglicherweise einen neuen fachlichen Blick auf eine Situation. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann etwas anderes leisten: Er verbindet Wissen mit Erfahrung.

Menschen, die vor ähnlichen beruflichen Fragen stehen oder einen bestimmten Weg bereits gegangen sind, können erzählen, was ihnen geholfen hat, welche Hürden sie erlebt haben oder welche Anlaufstellen sie kennen.

Dadurch entsteht nicht nur neues Wissen. Der Austausch kann auch stärken, motivieren und das Gefühl vermitteln, den eigenen Weg nicht allein gehen zu müssen.

Dabei sind die Grenzen ohnehin nicht immer eindeutig: Auch Gleichgesinnte können durch ihre persönlichen Erfahrungen zu Expertinnen werden. Und Trainerinnen oder Coaches können nicht nur Wissen vermitteln, sondern Menschen ebenso ermutigen und durch Veränderungsprozesse begleiten.

3. Welche Rolle spielen die Erfahrungen anderer für die eigene berufliche Orientierung?

Man muss nicht jede Erfahrung selbst machen, um daraus lernen zu können.

Die Erfahrungen anderer können beispielsweise branchenspezifische Einblicke geben, neue Herangehensweisen zeigen oder Aspekte sichtbar machen, die man selbst bisher nicht berücksichtigt hat.

Wer etwa über einen Quereinstieg ins Marketing nachdenkt, kann sich auf Websites über Berufsbilder und Anforderungen informieren. Ein Gespräch mit einer Person aus der Branche vermittelt jedoch noch etwas anderes: Wie sieht der Arbeitsalltag tatsächlich aus? Wie verlief der eigene berufliche Weg? Was macht Freude – und was vielleicht weniger?

Solche Gespräche machen berufliche Möglichkeiten greifbarer und helfen dabei, die entscheidende Frage zu beantworten:

Passt das eigentlich zu mir?

Gleichzeitig ermöglichen unterschiedliche Perspektiven einen 360-Grad-Blick auf die eigene Situation. Manchmal entsteht daraus ein „So habe ich das noch gar nicht gesehen.“ Manchmal aber auch die Erkenntnis: „Interessant – aber für mich ist dieser Aspekt nicht entscheidend.“

Beides ist wertvoll. Denn berufliche Orientierung bedeutet nicht nur, neue Möglichkeiten zu entdecken. Sie bedeutet auch, klarer zu erkennen, was zu den eigenen Vorstellungen, Bedürfnissen und Zielen passt.

Austausch als Teil beruflicher Neuorientierung

Bei Level up! 2.0 verstehen wir berufliche Orientierung deshalb nicht als einen Prozess, bei dem ausschließlich Expert*innen Antworten liefern.

Es geht auch darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre Gedanken sortieren, Erfahrungen teilen, andere Perspektiven kennenlernen und eigene Entscheidungen reflektieren können.

Unser Online-Lunchtalk ergänzt deshalb unsere Workshops und Beratungsangebote um einen bewusst niedrigschwelligen Raum für genau diesen Austausch.

Ein kurzer Boxenstopp am Mittag – und vielleicht der eine oder andere Gedanke, der danach noch ein bisschen länger weiterarbeitet.

Neugierig auf den nächsten Lunchtalk?

Alle aktuellen Termine und Informationen zu unseren Angeboten finden Sie hier. Die Teilnahme an den Angeboten von Level up! 2.0 ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn

MEET THE FACES #2 | Daniela: Zwischen Projektsteuerung, Kreativität und Sichtbarkeit

Was braucht ein Projekt, das Menschen bei ihrer beruflichen Neuorientierung begleitet?

Gute Ideen, natürlich. Menschen, die zuhören. Formate, die etwas in Bewegung bringen. Aber auch Strukturen, die tragen – und Kommunikation, die dafür sorgt, dass die richtigen Menschen überhaupt davon erfahren.

In unserer Rubrik „Meet the faces behind Level up! 2.0“ stellen wir die Menschen vor, die genau daran jeden Tag arbeiten.

Heute heißt es: Meet Daniela.

Daniela Schelhase ist seit Januar 2025 Teil von Level up! 2.0. An der Seite von Teamkollege Oliver Borszik leitet sie das Projekt und verantwortet den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Dabei verbindet sie zwei Bereiche, die auf den ersten Blick ziemlich unterschiedlich wirken: Organisation und Kreativität, strategische Projektsteuerung und Kommunikation nach außen.

Für sie gehören sie unmittelbar zusammen.

Meet Daniela – kurz vorgestellt:

Daniela Schelhase verantwortet bei Level up! 2.0 im Rahmen einer Doppelspitze die Projektsteuerung, strategische Weiterentwicklung, Teamkoordination sowie Teile des Fördermittelmanagements. Gleichzeitig ist sie für Unternehmenskommunikation und Marketing rund um das Projekt zuständig und sorgt dafür, dass die Angebote und Themen von Level up! 2.0 sichtbar werden.

Ein Projekt braucht Struktur – und Raum für Entwicklung

Projektleitung bedeutet vieles gleichzeitig.

Den Überblick behalten. Ziele im Blick haben. Prozesse koordinieren. Entscheidungen treffen. Entwicklungen frühzeitig erkennen. Und immer wieder überprüfen: Was braucht das Projekt jetzt – und was brauchen die Menschen darin?

Für Daniela besteht gute Projektsteuerung deshalb nicht darin, möglichst viele Prozesse festzuschreiben.

Sondern darin, einen Rahmen zu schaffen, der Orientierung gibt und gleichzeitig Entwicklung ermöglicht.

Sie beschreibt ihre Aufgabe mit einem Bild:

„Für mich bedeutet meine Aufgabe, die Strukturen zu schaffen, in denen unser Team sein volles Potenzial entfaltet – und dieser Arbeit durch das Marketing die nötige Sichtbarkeit zu geben.“

Denn ein Projekt lebt nicht allein von Konzepten und Abläufen.

Es lebt von Menschen.

Von unterschiedlichen Erfahrungen, Kompetenzen und Persönlichkeiten, die zusammen etwas entwickeln, das keine Person allein schaffen könnte.

Projektleitung wie eine Live-Band

Wie sich diese Zusammenarbeit für Daniela anfühlt?

Ein bisschen wie eine Live-Band.

„Als Projektleitung mische ich die unterschiedlichen Talente zu einem harmonischen Gesamtbild ab, und als Marketingverantwortliche sorge ich dafür, dass unser gemeinsamer ‚Sound‘ auch wirklich das richtige Publikum erreicht.“

Ein Vergleich, der ziemlich genau beschreibt, was hinter den Kulissen eines Projekts wie Level up! 2.0 passiert.

Denn nicht jede Stimme muss gleich klingen.

Im Gegenteil.

Unterschiedliche fachliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Stärken sind wertvoll – wenn es gelingt, sie miteinander zu verbinden.

Projektleitung bedeutet dann nicht, selbst jedes Instrument zu spielen. Sondern Bedingungen zu schaffen, unter denen jede und jeder die eigene Stärke einbringen kann.

Und manchmal eben auch zu erkennen, wann eine Stimme mehr Raum braucht und wann es Zeit ist, das Zusammenspiel neu auszutarieren.

Warum Öffentlichkeitsarbeit bei Level up! 2.0 mehr als Werbung ist

Doch die beste Idee hilft wenig, wenn niemand von ihr erfährt.

Deshalb gehört für Daniela die Öffentlichkeitsarbeit von Level up! 2.0 unmittelbar zur Projektentwicklung dazu.

Website, Social Media, Veranstaltungen, Netzwerkarbeit oder Einblicke in den Projektalltag haben dabei nicht nur die Aufgabe, Reichweite zu erzeugen.

Kommunikation soll verständlich machen, warum berufliche Neuorientierung wichtig ist, welche Unterstützung Level up! 2.0 bietet und für wen die Angebote gedacht sind.

Vor allem aber soll sie Menschen erreichen, die vielleicht schon länger spüren:

Beruflich darf sich etwas verändern.

Vielleicht gibt es noch keinen konkreten Plan.

Vielleicht nur Fragen.

Oder den Wunsch, die eigene Arbeitssituation einmal mit etwas Abstand zu betrachten.

Gute Öffentlichkeitsarbeit schafft deshalb nicht einfach Aufmerksamkeit. Sie kann einen ersten Zugang schaffen – zu Informationen, zu einem Angebot und manchmal auch zu einer neuen Perspektive auf die eigene berufliche Situation.

Zwischen Struktur und Kreativität

Auf die Frage nach ihrem persönlichen „Level-up“ im Projekt muss Daniela nicht lange überlegen:

„Die ständige Balance zwischen Struktur und Kreativität.“

Beides braucht sich gegenseitig.

Struktur gibt Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit.

Kreativität öffnet neue Wege.

Gerade in einem Projekt, das sich mit beruflicher Veränderung beschäftigt, ist diese Kombination entscheidend. Denn auch die Arbeitswelt verändert sich – und damit die Fragen, Bedürfnisse und Herausforderungen der Menschen, die zu Level up! 2.0 kommen.

Ein Projekt muss deshalb stabil genug sein, um Orientierung zu bieten – und beweglich genug, um auf Veränderungen reagieren zu können.

Daniela formuliert es so:

„Dem Projekt einen verlässlichen Rahmen zu geben, in dem das Team wachsen kann, und gleichzeitig als Sprachrohr dafür zu sorgen, dass unsere Arbeit nach außen strahlt.“

Sichtbarkeit für ein Thema, das viele Menschen betrifft

Berufliche Neuorientierung findet häufig lange statt, bevor sie von außen sichtbar wird.

Sie beginnt mit Gedanken.

Mit Zweifeln.

Mit dem Gefühl, dass die eigene Arbeit nicht mehr richtig passt.

Mit Fragen nach Sinn, Entwicklungsmöglichkeiten, eigenen Stärken oder der Rolle, die Arbeit im eigenen Leben spielen soll.

Deshalb möchte Level up! 2.0 nicht nur konkrete Angebote sichtbar machen.

Wir möchten auch zeigen: Berufliche Veränderung darf ein Prozess sein.

Nicht jede Antwort muss am Anfang bereits feststehen.

Manchmal geht es zunächst darum, sich selbst wieder die richtigen Fragen zu stellen.

Genau hier treffen sich für Daniela Projektentwicklung und Kommunikation: Gute Angebote schaffen Räume für Veränderung. Gute Kommunikation sorgt dafür, dass Menschen diese Räume finden können.

Und wer ist Daniela außerhalb von Strategieplänen und Redaktionskalendern?

Natürlich gehört zu „Meet the faces behind Level up! 2.0“ auch die Frage, welcher Begriff einen Menschen besonders gut beschreibt.

Danielas Antwort:

Kreativkopf.

Und das passt vielleicht besser zur Projektleitung, als es zunächst klingt.

Denn Kreativität bedeutet nicht nur, eine gute Kampagne oder einen Social-Media-Post zu entwickeln.

Sie bedeutet auch, Verbindungen zu sehen.

Neue Lösungen zu finden.

Bekanntes anders zusammenzusetzen.

Und aus einer ersten Idee etwas zu entwickeln, das funktionieren kann.

Im Marketing genauso wie in der Projektsteuerung.

Meet the faces behind Level up! 2.0 – weil hinter Projekten Menschen stehen

Level up! 2.0 besteht aus Coachings, Workshops, Veranstaltungen, Konzepten und vielen organisatorischen Prozessen.

Aber hinter all dem stehen Menschen.

Menschen, die begleiten. Ideen entwickeln. Strukturen schaffen. Fragen stellen. Kommunikation gestalten. Netzwerke aufbauen und dafür sorgen, dass aus einem Konzept ein lebendiges Projekt wird.

Mit unserer Reihe „Meet the faces behind Level up! 2.0“ möchten wir genau diese Menschen sichtbarer machen.

Heute hieß es:

Meet Daniela.

Oder – passend zu ihrem eigenen Bild gesprochen:

Eine der Personen, die dafür sorgt, dass hinter den Kulissen alles zusammenspielt und der gemeinsame Sound von Level up! 2.0 auch dort ankommt, wo er gehört werden soll.

Mehr über Daniela und unser Team:
www.levelup-hamburg.de/team/

Immer für unterhaltsamen Content zu haben: Daniela Schelhase für Level up! 2.0.

Häufige Fragen zu Daniela und Level up! 2.0

Daniela Schelhase ist bei Level up! 2.0 für Projektleitung und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Zu ihren Aufgaben gehören Projektsteuerung, strategische Weiterentwicklung, Teamkoordination, Unterstützung beim Fördermittelmanagement sowie Unternehmenskommunikation und Marketing.

Zur Projektleitung gehören unter anderem die Steuerung und Weiterentwicklung des Projekts, die Koordination verschiedener Aufgaben und Beteiligter sowie die Schaffung verlässlicher Strukturen für die Arbeit des Teams.

Die Öffentlichkeitsarbeit macht die Themen, Angebote und Aktivitäten von Level up! 2.0 sichtbar. Sie trägt dazu bei, Menschen mit Interesse an beruflicher Neuorientierung zu erreichen und verständlich zu vermitteln, welche Unterstützung das Projekt bietet.

„Meet the faces behind Level up! 2.0“ ist eine Team-Reihe, in der wir die Menschen vorstellen, die das Projekt mit ihren unterschiedlichen Aufgaben, Erfahrungen und Perspektiven gestalten.

Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn-Profil

Online-Lunchtalk mit Level up! 2.0: Dein Boxenstopp in der Mittagspause

Es ist Mittag. Der Vormittag steckt noch im Kopf, die nächsten Aufgaben warten schon – und eigentlich wäre jetzt genau der richtige Moment, einmal kurz aufzutanken.

Nicht nur mit Kaffee oder Mittagessen. Sondern mit einer neuen Perspektive, einem guten Gedanken oder einem Gespräch, das etwas in Bewegung bringt.

Denn oft entstehen die besten Erkenntnisse aus Seminaren und Workshops gar nicht während eines Vortrags. Sondern danach: in der Kaffeepause. Wenn jemand erzählt, was ihn gerade beschäftigt. Wenn man plötzlich merkt: Damit bin ich gar nicht allein. Wenn aus einem Gedanken ein Gespräch wird – und aus einem Gespräch vielleicht eine neue Idee.

Genau dieses Gefühl möchten wir mitnehmen in den Alltag.

Deshalb startet in Kürze unser neuer Online-Lunchtalk mit Level up! 2.0 – Dein Boxenstopp am Mittag.

Kurz, digital und unkompliziert. Vor allem aber: ein Raum für Austausch, neue Perspektiven und echte Begegnung.

Online-Lunchtalk für berufliche Entwicklung | Level up! 2.0

Wer bei Level up! 2.0 startet, bringt ganz unterschiedliche Fragen, Erfahrungen und Perspektiven mit.

Und genau darin liegt für uns eine besondere Stärke.

Denn berufliche Entwicklung muss nicht immer bedeuten, die Antworten allein zu finden. Manchmal hilft es viel mehr, Gedanken auszusprechen, Erfahrungen zu teilen oder zu hören, wie andere mit ähnlichen Situationen umgehen.

Nach unserer Online-Auftaktveranstaltung „Warm-up“ möchten wir deshalb einen Ort schaffen, an dem dieser Austausch weitergehen kann.

Alle zwei Wochen donnerstags von 12:30 bis 13:10 Uhr laden wir zu einem kurzen digitalen Mittagstreffen ein.

Ein kleiner Zwischenstopp im Arbeitstag – zum Auftanken, Austauschen und Weiterdenken.

Eine Übersicht mit den Themen inklusive der jeweiligen Themen gibt es hier.

Kurz erklärt: Was ist der Online-Lunchtalk von Level up! 2.0?

Der Online-Lunchtalk von Level up! 2.0 ist ein digitales Austauschformat für Teilnehmende des Projekts. Alle zwei Wochen gibt es donnerstags von 12:30 bis 13:10 Uhr einen kurzen Impuls zu Themen rund um berufliche und persönliche Entwicklung. Anschließend tauschen sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen aus, teilen Erfahrungen und gewinnen neue Perspektiven.

Kurze Impulse, echte Gespräche

Keine langen Vorträge. Keine Vorbereitung. Kein zusätzlicher Termin, für den erst noch eine To-do-Liste abgearbeitet werden muss.

Jeder Lunchtalk beginnt mit einem kurzen Impuls zu einem Thema, das uns im Alltag begegnet – zum Beispiel:

  • sinnvoll mit der eigenen Zeit umgehen
  • Glücksmomente im Alltag bewusster wahrnehmen
  • persönliche Ressourcen erkennen und nutzen

Danach steht nicht der Input im Mittelpunkt, sondern das Gespräch.

In kleinen Breakout-Räumen mit maximal vier Personen kommen die Teilnehmenden anhand gezielter Leitfragen miteinander ins Gespräch.

Was beschäftigt mich gerade? Welche Erfahrungen habe ich gemacht? Was funktioniert für andere vielleicht ganz anders als für mich?

Dabei geht es nicht darum, die eine richtige Antwort zu finden. Sondern darum, voneinander zu lernen, neue Sichtweisen kennenzulernen und sich gegenseitig Impulse mitzugeben.

Entwicklung entsteht auch im Miteinander

Bei Level up! 2.0 beschäftigen wir uns mit Veränderung, beruflicher Entwicklung und der Frage, was Menschen für ihren eigenen Weg brauchen.

Dazu gehören Wissen und neue Impulse.

Aber eben auch das Gefühl, gesehen und gehört zu werden.

Ein Gespräch kann Mut machen. Eine andere Perspektive kann einen festgefahrenen Gedanken lösen. Und manchmal ist allein die Erkenntnis wertvoll, dass andere gerade vor ganz ähnlichen Fragen stehen.

Deshalb verstehen wir den Online-Lunchtalk nicht einfach als weiteres digitales Format.

Er soll ein Ort sein, an dem aus Teilnehmenden Gesprächspartner*innen werden – und aus einzelnen Erfahrungen ein gemeinsamer Austausch entsteht.

So wird aus 40 Minuten Mittagspause vielleicht kein komplett neuer Lebensplan.

Aber womöglich ein Gedanke, der noch ein bisschen länger bleibt.

Wer kann am Online-Lunchtalk teilnehmen?

Eine zusätzliche Anmeldung für den Lunchtalk ist nicht notwendig.

Alle, die bereits an unserer Auftaktveranstaltung „Warm-up“ teilgenommen und sich für einen Workshop bei Level up! 2.0 angemeldet haben, erhalten etwa eine Woche vor dem Termin den Zoom-Link per E-Mail.

Dann heißt es nur noch: Mittagssnack oder Kaffee schnappen, einloggen und dazukommen.

Wir freuen uns auf neue Gedanken, unterschiedliche Perspektiven und vor allem auf den Austausch mit Ihnen.

Häufige Fragen zum Online-Lunchtalk von Level up! 2.0

Nein. Wer am „Warm-up“ teilgenommen und sich für einen Workshop bei Level up! 2.0 angemeldet hat, erhält den Zoom-Link etwa eine Woche vor dem Termin.

Der Online-Lunchtalk dauert 40 Minuten und findet alle zwei Wochen donnerstags von 12:30 bis 13:10 Uhr statt.

Die kurzen Impulse beschäftigen sich mit Themen der persönlichen und beruflichen Entwicklung, zum Beispiel Zeitmanagement, Ressourcen oder positiven Momenten im Alltag.

Geschrieben von Daniela Schelhase I LinkedIn

MEET THE FACES #1 | Lea: Coaching, Workshops und neue Perspektiven

Wer steckt eigentlich hinter Level up! 2.0? Wer begleitet unsere Teilnehmenden durch Workshops, Coachings und manchmal auch durch die ganz großen Fragen rund um berufliche Veränderung?

Mit unserer neuen Rubrik „Meet the faces behind Level up! 2.0“ holen wir die Menschen nach vorne, die unser Projekt jeden Tag mit Leben füllen.

Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Persönlichkeiten – aber mit einer gemeinsamen Haltung: Berufliche Neuorientierung bedeutet für uns nicht, Menschen einen Weg vorzugeben. Sondern sie dabei zu unterstützen, ihren eigenen zu finden.

Den Anfang macht: Lea John.

Seit November 2025 ist Lea als Workshopleiterin und Coachin Teil unseres Teams. Sie begleitet Teilnehmende in Einzelcoachings und Workshops und schafft Räume, in denen aus Fragen neue Perspektiven und aus Gedanken erste nächste Schritte entstehen können.

Lea kurz vorgestellt

Lea John ist Workshopleiterin und Coachin bei Level up! 2.0 in Hamburg. Sie begleitet Menschen bei ihrer beruflichen Neuorientierung – unter anderem durch Einzelcoachings, Workshops, Warm-ups und das Onboarding neuer Teilnehmender.

Meet the faces behind Level up! 2.0: Warum wir unser Team zeigen

Über berufliche Neuorientierung sprechen wir bei Level up! 2.0 viel.

Über die Menschen, die unsere Teilnehmenden dabei begleiten, bisher deutlich weniger.

Das möchten wir ändern.

Denn hinter jedem Workshop, jedem Einzelcoaching und jedem neuen Format stehen Menschen mit eigener Haltung, eigenen Ideen und ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf berufliche Entwicklung.

Mit „Meet the faces behind Level up! 2.0“ möchten wir deshalb nicht einfach Lebensläufe vorstellen.

Wir möchten zeigen, wer Level up! 2.0 gestaltet. Was unsere Teammitglieder antreibt. Wie sie auf ihre Arbeit blicken. Und warum ihnen die Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen wichtig ist.

Bei Lea wird das besonders deutlich, wenn sie über ihre Arbeit spricht.

Menschen begleiten, statt fertige Antworten zu liefern

Berufliche Neuorientierung beginnt nicht immer mit einem Plan.

Manchmal beginnt sie mit einem Gefühl:

So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.

Vielleicht ist schon eine Idee da. Vielleicht gibt es viele Ideen gleichzeitig. Oder noch gar keine.

Gerade dann kann es helfen, einen Raum zu haben, in dem nicht sofort eine Entscheidung getroffen werden muss.

Lea beschreibt ihre Arbeit so:

„Für mich sind Coaching und Workshopleitung wie ein kurzer Blick durch ein Fenster in die spannenden Leben unserer Teilnehmenden.“

Ein Satz, der viel darüber erzählt, wie sie Menschen begegnet.

Neugierig. Offen. Ohne fertige Lösung in der Tasche.

Denn im Coaching geht es nicht darum, jemandem zu erklären, welcher Beruf oder welcher nächste Schritt der richtige ist.

Es geht darum, gemeinsam genauer hinzusehen.

Lea sagt:

„Es erfüllt mich mit Freude, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, Puzzleteile zu entdecken und zusammenzusetzen.“

Was macht Lea bei Level up! 2.0?

Als Workshopleiterin und Coachin bei Level up! 2.0 begegnet Lea unseren Teilnehmenden an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer beruflichen Neuorientierung.

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

  • Einzelcoachings mit Teilnehmenden
  • die Konzeption und Durchführung von Workshops
  • das Onboarding neuer Teilnehmender
  • die Begleitung unserer Warm-ups

Dabei gibt es nicht die eine typische Ausgangssituation.

Manche Teilnehmende wissen bereits ziemlich genau, was sie verändern möchten. Andere merken zunächst nur, dass ihre aktuelle berufliche Situation nicht mehr zu ihnen passt.

Dann können Fragen wichtig werden wie:

Was ist mir bei meiner Arbeit eigentlich wichtig?
Was kann ich besonders gut?
Was gibt mir Energie – und was nimmt sie mir?
Welche Vorstellungen von Arbeit passen noch zu meinem heutigen Leben?
Und welcher nächste Schritt fühlt sich für mich stimmig an?

Berufliche Neuorientierung kann deshalb auch bedeuten, zunächst wieder Zugang zu den eigenen Antworten zu finden.

Einzelcoaching als Resonanzraum

Auf die Frage, was ein gutes Einzelcoaching für sie ausmacht, findet Lea ein Bild, das ziemlich gut zu diesem Verständnis passt:

„Ein gutes Einzelcoaching ist für mich wie ein Resonanzraum, in dem sich das Innere ordnen und wieder in Einklang kommen kann.“

Coaching muss nicht bedeuten, dass am Ende eines Gesprächs plötzlich jede berufliche Frage beantwortet ist.

Manchmal besteht der wichtigste Schritt darin, Gedanken zu sortieren.

Eigene Bedürfnisse klarer wahrzunehmen.

Zusammenhänge zu erkennen.

Oder eine Frage zu entdecken, die man sich bisher noch gar nicht gestellt hat.

So kann aus einem zunächst diffusen Veränderungswunsch nach und nach eine Vorstellung davon entstehen, was beruflich wirklich passen könnte.

Berufliche Neuorientierung ist mehr als die nächste Stellenbezeichnung

Bei Level up! 2.0 betrachten wir berufliche Entwicklung deshalb nicht ausschließlich als Karriere- oder Qualifizierungsfrage.

Es geht auch um Selbstbestimmung, persönliche Werte, Ressourcen, Stärken, Motivation und die Frage nach einer stimmigen beruflichen Zukunft.

Denn eine neue Stelle allein löst nicht automatisch das, was vorher nicht gepasst hat.

Wer sich beruflich neu orientieren möchte, darf deshalb auch fragen:

Wie möchte ich eigentlich arbeiten?

Welche Rahmenbedingungen brauche ich?

Was möchte ich einbringen?

Was möchte ich nicht mehr?

Und welche Rolle soll Arbeit künftig in meinem Leben spielen?

Coaching und Workshops können Räume schaffen, um genau diesen Fragen nachzugehen.

Und wer ist Lea, wenn gerade kein Coaching stattfindet?

Für unsere Reihe „Meet the faces behind Level up! 2.0“ wollten wir natürlich nicht nur wissen, was Lea beruflich macht.

Deshalb haben wir sie auch gefragt:

Welcher Begriff beschreibt dich am besten?

Ihre Antwort:

Wortspiel-Liebhaberin.

Und vielleicht passt auch das erstaunlich gut zu ihrer Arbeit.

Denn manchmal kann schon eine andere Formulierung den Blick auf eine Situation verändern.

Aus:

„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“

kann werden:

„Was möchte ich als Nächstes herausfinden?“

Aus:

„Ich muss mich jetzt entscheiden.“

wird vielleicht:

„Welche Möglichkeit möchte ich mir genauer anschauen?“

Und aus dem Gefühl, festzustecken, kann wieder etwas entstehen, das für berufliche Veränderung besonders wichtig ist:

Gestaltungsspielraum.

Meet the faces behind Level up! 2.0 – denn ein Projekt besteht aus Menschen

Level up! 2.0 besteht aus Workshops, Coachings, Impulsen und unterschiedlichen Formaten.

Aber das allein macht noch kein Projekt.

Es sind die Menschen, die zuhören. Fragen stellen. Perspektiven öffnen. Ideen entwickeln. Begegnungen ermöglichen und andere ein Stück ihres Weges begleiten.

Genau diese Menschen möchten wir mit „Meet the faces behind Level up! 2.0“ in den kommenden Beiträgen näher vorstellen.

Heute hieß es:

Meet Lea.

Und eines können wir nach diesem Porträt wohl schon verraten:

Wer mit Lea arbeitet, trifft nicht nur auf eine Coachin und Workshopleiterin – sondern ziemlich sicher auch auf das eine oder andere Wortspiel.

Mehr über Lea und unser Team.

Das Bild zeigt Lea John
Eine von zwei Coachinnen bei Level up! 2.0: Lea John

Häufige Fragen zu Coaching und beruflicher Neuorientierung bei Level up! 2.0

Lea John ist Workshopleiterin und Coachin bei Level up! 2.0 in Hamburg. Sie führt Einzelcoachings und Workshops durch, begleitet Warm-ups und unterstützt beim Onboarding neuer Teilnehmender.

Das Einzelcoaching unterstützt Teilnehmende dabei, ihre berufliche Situation zu reflektieren, eigene Ressourcen und Bedürfnisse besser zu erkennen und mögliche nächste Schritte für ihre berufliche Entwicklung oder Neuorientierung zu entwickeln.

Level up! 2.0 begleitet Erwerbstätige in Hamburg mit verschiedenen Workshop-, Coaching- und Reflexionsformaten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die eigenen Stärken, Werte, Ressourcen, beruflichen Wünsche und die Entwicklung konkreter nächster Schritte.

Nein. Eine berufliche Neuorientierung kann auch mit einer offenen Frage oder dem Wunsch nach Veränderung beginnen. Die Angebote von Level up! 2.0 unterstützen dabei, die eigene Situation zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln.

Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn Profil

Kurz & Klar – Ein Thema. Drei Fragen. Mit Luisa Neumann

Hamburg, im Januar 2026 – Inzwischen begegnet uns Künstliche Intelligenz fast überall – beim Schreiben, Recherchieren oder Planen. Doch wie lässt sie sich sinnvoll und verantwortungsvoll für die eigene berufliche Neuorientierung nutzen?

Mit unserem neuen Kombiprogramm „Entdecke neue Perspektiven mit KI“ gehen wir genau dieser Frage nach. Am 27.01.2026 fand der erste Einführungsworkshop statt – und damit der Auftakt für ein Format, das Wissen, Ausprobieren und persönliche Reflexion miteinander verbindet. Weiterführende Informationen zum Programm und den einzelnen Teilen inkl. Termine gibt es hier.

Für uns ist klar:
KI ist kein Ersatz für Entscheidungen – aber ein starkes Werkzeug, um Klarheit zu gewinnen, Optionen sichtbar zu machen und nächste Schritte zu strukturieren.

Was das ganz konkret bedeutet?
Darüber haben wir mit unserer Teamkollegin Luisa Neumann gesprochen. Sie hat unser KI-Angebot entwickelt und führt es durch. Für unsere Rubrik Kurz & Klar – Ein Thema. Drei Fragen. hat Luisa die Thematik auf den Punkt gebracht:

  1. Wo kann Künstliche Intelligenz Menschen in der beruflichen Neuorientierung konkret unterstützen?

Grundsätzlich kann KI auf jeder Etappe der Neuorientierung unterstützend eingesetzt werden. Sei es beim Formulieren oder Korrekturlesen von Bewerbungsschreiben, bei der Recherche zu Branchen, Berufen oder sogar konkreten Stellen,  bei der Analyse von Stärken und Kompetenzen oder bei der Erstellung eines praktischen Fahrplans für die nächsten Schritte. Aber auch ganz am Anfang, in der Phase, in der man sich fragt, welche anderen, einem vielleicht noch völlig unbekannten Berufsfelder eigentlich zu den eigenen Stärken, Wünschen und Qualifikationen passen könnten, kann KI Inspiration und Impulse geben.

  1. Was kann Künstliche Intelligenz dabei nicht leisten – und warum bleibt die eigene Reflexion so wichtig?

Künstliche Intelligenz schöpft aus einem Wissensschatz, von dem jeder einzelne Mensch nur träumen kann. Was ihr aber fehlt ist, das Vermögen, den kompletten Kontext unserer komplexen Welt zu begreifen. Sie arbeitet sehr präzise auf Basis mathematischer Wahrscheinlichkeiten, aber ihr fehlt unser gesunder Menschenverstand. Unter anderem, deswegen macht sie mitunter Fehler und liefert faktisch unkorrekte Ergebnisse, manchmal sogar absurde Antworten. Wir sollten uns daher nie unkritisch auf KI-generierte Ergebnisse verlassen, sondern sie immer auf Plausibilität und Richtigkeit prüfen.

  1. Was ist aus deiner Sicht der größte Mehrwert von KI, wenn es um die Berufsfindung geht?

KI kann in Sekunden auf sämtliche Informationen über Branchen, Berufsfelder und Tätigkeiten zugreifen und auf Basis unserer persönlichen Angaben abgleichen, welche davon zu uns passen. Sie ist dabei flexibler als klassische Berufsfindungstools, in denen die Ergebnisse oft einem starr programmierten Wenn-Dann-Schema folgen. Im Dialog mit künstlicher Intelligenz können wir nachschärfen und so Stück für Stück aus einer Fülle von Inspirationen herausarbeiten, welche Berufsfelder uns wirklich ansprechen und welche Anknüpfungspunkte unsere bisherigen Tätigkeiten bieten.

Danke für das Gespräch, Luisa!

Das Bild zeigt die Level up! 2.0 Präsentation für den Online-Workshop zum Thema KI.
Am 27.01. fand der Online-Workshop zum Thema KI zum ersten Mal statt.

Neues Jahr, neues Angebot: Berufliche Neuorientierung mit KI bei Level up! 2.0

Hamburg, Januar 2026 – Der Jahresanfang ist für viele ein Moment des Innehaltens.
Was soll bleiben? Was darf sich verändern? Und wohin möchte ich mich beruflich entwickeln? Genau hier setzt unser neues Angebot bei Level up! 2.0 an.

Neu bei Level up! 2.0: Kombiprogramm „Entdecke neue Perspektiven mit KI“

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres Alltags – und sie verändert auch, wie wir arbeiten, uns bewerben und berufliche Entscheidungen treffen. Gleichzeitig entstehen neue Fragen:
Was kann KI wirklich? Wo unterstützt sie mich sinnvoll – und wo nicht? Und wie kann ich KI gezielt für meine berufliche Neuorientierung nutzen?

Mit dem neuen Kombiprogramm „Entdecke neue Perspektiven mit KI“ bieten wir ein Online-Format an, das Orientierung schafft. Es richtet sich an Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen, die KI reflektiert, praxisnah und selbstbestimmt einsetzen möchten.

Ein Online-Format, das Wissen, Erprobung und Reflexion verbindet

Das Kombiprogramm zur beruflichen Neuorientierung mit KI besteht aus drei aufeinander aufbauenden Bausteinen und verbindet Online-Workshop, Selbstlernen und gemeinsame Reflexion:

Online-Einführungsworkshop
Im digitalen Workshop legen wir die Grundlagen für KI-Kompetenz. Wir beschäftigen uns mit zentralen Fragen:
Was ist ein Algorithmus? Wie funktionieren KI-Tools und Chatbots? Welche Forschung steckt dahinter – und wo liegen ihre Grenzen?
Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf den Wandel der Arbeitswelt durch KI und darauf, welche beruflichen Kompetenzen künftig an Bedeutung gewinnen. Dabei behalten wir stets die persönliche Perspektive im Blick: Welche Chancen ergeben sich für mich – und wo brauche ich Orientierung?

Selbstlernphase auf Brightspace
Im Anschluss vertiefen Sie die Inhalte eigenständig auf unserer Lernplattform Brightspace. Dort stehen Ihnen verschiedene Selbstlernmodule zur Verfügung, aus denen Sie auswählen oder die Sie vollständig bearbeiten können. Sie nutzen ausgewählte KI-Tools, recherchieren berufliche Entwicklungspfade und strukturieren Ihre Ideen, Stärken und Ziele in Ihrem eigenen Tempo.

Gemeinsamer Online-Reflexionstermin
Beim abschließenden Online-Reflexionstermin kommen wir wieder zusammen. Gemeinsam ordnen wir Ihre Ergebnisse ein, klären offene Fragen und leiten konkrete nächste Schritte für Ihren weiteren beruflichen Weg ab.

Was Sie für sich mitnehmen können

Am Ende des Kombiprogramms haben Sie nicht nur kompaktes Grundlagenwissen zu Künstlicher Intelligenz gewonnen und praktische Erfahrungen mit KI-Tools gesammelt. Sie haben zudem neue Ideen, Impulse und Perspektiven für Ihre berufliche Neuorientierung entwickelt. Sie wissen besser, wie KI Sie bei Bewerbungsprozessen, beruflichen Entscheidungen und der Planung Ihrer nächsten Schritte unterstützen kann – heute und in Zukunft.

In einer kleinen Gruppe schaffen wir einen geschützten Raum für Austausch, Lernen und persönliche Entwicklung. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten – und gemeinsam neue berufliche Perspektiven zu entdecken.

Weitere Details zum Format sowie Termine und Veranstaltungsort finden Sie hier.

Weihnachtliche Grüße unterwegs – Unsere Helfer auf Mission

Hamburg, im Dezember 2025 – Am 03. Dezember war es so weit: Einer der beiden Projektträger von Level up! 2.0, die Grone Wirtschaftsakademie, hat zwei wundervolle Weihnachtshelfer ausgeschickt, um festliche Freude – und natürlich auch Informationen rund um unser Projekt – zu verbreiten. Ziel ihres winterlichen Einsatzes: das Hamburger Stadtviertel Hammerbrook.

Mit leuchtenden Weihnachtsmützen, einem gut gefüllten Materialbeutel und jeder Menge Begeisterung zogen sie durch die Straßen und Unternehmen Hammerbrooks. Dort verteilten sie Flyer, Informationsmaterial und kleine Give-aways – aber vor allem verbreiteten sie weihnachtliche Stimmung, die man förmlich spüren konnte.

Zwischen modernen Bürogebäuden, kleinen Cafés und winterlich geschmückten Fenstern gelang es ihnen, Menschen aufmerksam zu machen und zum Lächeln zu bringen. So wurde der sonst eher geschäftige Alltag in Hammerbrook für einen Moment durchbrochen von einem herzlichen „Schöne Adventszeit!“.

Wir möchten uns von Herzen bei der Grone Wirtschaftsakademie für diese schöne Aktion bedanken. Gerade in der Vorweihnachtszeit, in der Gemeinschaft und Wärme besonders wertvoll sind, ist es ein Zeichen von Zusammenhalt, gemeinsam sichtbar zu sein.

Wir wünschen weiterhin eine funkelnde Adventszeit, viele schöne Begegnungen – und freuen uns, dass unser Projekt nun ein Stück weitergetragen wurde.

Frohe Adventszeit und herzliche Grüße!

„Noch mehr wir“ – Ein Workshop mit vorweihnachtlichem Teamspirit

Hamburg, im Dezember 2025 – Kurz vor Beginn der Adventszeit haben wir uns im Rahmen bewusst Zeit für Teamentwicklung genommen. In einer warmen, weihnachtlichen Atmosphäre – mit Kerzenpyramide, Weihnachtsbaum, winterlichen Snacks und viel Offenheit – stand unser Workshop „Noch mehr wir“ unter dem Zeichen des gemeinsamen Wachsens.

Durch Teamaufstellung, ehrliche Gespräche und Reflexion konnten wir Erwartungen sichtbar machen, Rollen schärfen und Vertrauen stärken. Nicht nur strukturell, sondern auch menschlich wurde dieser Vormittag zu einem echten Ankerpunkt. Unser kleines Weihnachtsbuffet, mit Plätzchen, Mini-Snacks und heißen Getränken, sowie das Schrottwichteln sorgten für Humor, Leichtigkeit und viele kleine verbindende Momente.

Das Ergebnis:
mehr gegenseitiges Verständnis, mehr Orientierung und ein spürbares Wir-Gefühl, das uns gestärkt in die kommenden Wochen begleitet.

Ein vorweihnachtlicher Workshop, der gezeigt hat:
Teamentwicklung wirkt – besonders dann, wenn sie bewusst gestaltet und menschlich erlebbar wird.

Wir freuen uns auf alles, was wir noch im Projekt gemeinsam bewegen werden!

Kurz & Klar – Ein Thema. Drei Fragen. Mit Ragna Sekora

Hamburg, im November 2025 – im Rahmen der zweiten Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe „NeuOrientiert“ haben wir am 06. November 2025 gemeinsam mit der Handwerkskammer Hamburg im Rahmen eines interaktiven Online-Events das Handwerk aus einer neuen Perspektive betrachtet – und die Resonanz war überwältigend. Das Thema: „Neustart im Beruf: Chancen im Handwerk“. Unsere Teilnehmenden brachten viele Fragen, eigene Erfahrungen und eine beeindruckende Offenheit mit, das Handwerk aus neuen Perspektiven zu entdecken.

Viele starten das Webinar mit einem klaren Bild im Kopf: Tischler*in, Maler*in, Elektriker*in. Doch das Handwerk umfasst viel mehr. Mit rund 130 Berufen bietet es ein enormes Spektrum – von kreativen Tätigkeiten über High-Tech-Felder bis hin zu traditionellem Handwerk mit modernen Formen der Spezialisierung.

Unsere Referentin Ragna Sekora (Beratung „Dein Traumjob im Handwerk“) von der Handwerkskammer Hamburg gab Einblicke in:

  • aktuelle Trends im Handwerk
  • wenig bekannte Berufe, die viele überraschten
  • Qualifizierungswege, auch für Quereinsteiger*innen
  • Rahmenbedingungen wie Teilzeitmöglichkeiten, Vereinbarkeit und Vergütung
  • Förderinstrumente für Weiterbildung und berufliche Beratung

Für unsere Rubrik „Kurz & Klar – Ein Thema. Frei Fragen.“ haben wir Ragna Sekora im Vorfeld des Events zu einem kurzen Interview eingeladen – mit Fragen, die viele Teilnehmende bewegen: Warum lohnt sich der Blick ins Handwerk gerade bei einer beruflichen Neuorientierung? Welche Fähigkeiten werden künftig wichtig? Und wie startet man am besten in einen solchen Veränderungsprozess?

1. Warum ist das Handwerk gerade für Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, eine spannende Option?

Im Handwerk finden wir mit rund 130 Berufen eine bunte Vielfalt teils sehr unterschiedlicher Berufsbilder. Egal, ob jemand wechselnde Einsatzorte oder einen festen Standort bevorzugt, Teil bei der Realisierung großer Projekte sein möchte oder Erfüllung in speziellen Kundenaufträgen findet, das Handwerk bietet vielfältige Möglichkeiten für unterschiedliche Talente und Interessen.

Hinzu kommt, dass sich viele Handwerker*innen mit ihrer Tätigkeit identifizieren können und zufrieden in ihrem Beruf sind. Eine Umfrage des DHI Deutsches Handwerksinstitut zum Selbstbild und zur Zufriedenheit im Handwerk aus dem Jahr 2022 ergab dazu, dass viele Handwerker*innen ihre Arbeit als nützlich und sinnstiftend wahrnehmen, da sie die Ergebnisse ihrer Arbeit sehen können und oft ein gesamtes Werkstück erstellen oder einen Fertigungsprozess komplett durchlaufen.

2. Welche Fähigkeiten und Einstellungen werden im Handwerk – und generell in der Arbeitswelt – künftig besonders wichtig sein?

Im Prinzip sind es universalgültige Kompetenzen wie z.B. die Lernbereitschaft. Auch im Handwerk unterliegen die Berufe stetiger Entwicklung – und gerade die Digitalisierung erfordert die Bereitschaft in allen möglichen Handwerksberufen, das Wissen stetig zu aktualisieren. Aber auch die Problemlösefähigkeit und in einigen Handwerksberufen insbesondere die Kreativität, z.B. Gold- und Silberschmiedin, sind wichtige Eigenschaften im Handwerk und auch allgemein im Berufsleben.

3. Welche Tipps hast du für Menschen, die über einen beruflichen Neustart nachdenken – vielleicht sogar im Handwerk?

Menschen vor einem beruflichen Neustart sollten möglichst unvoreingenommen Ideen entlang ihrer Talente und Interessen identifizieren. Ein Realitätscheck ist auf jeden Fall erforderlich und sollte berufliche Optionen nicht nur kritisch beleuchten, sondern auch mögliche unterstützende Ressourcen zum Gelingen einer beruflichen Neuorientierung beinhalten. Deshalb empfehle ich Menschen in einer beruflichen Umbruchsituation, sich bei diesem Prozess von Berufsberatenden oder Coaches begleiten zu lassen. Speziell für Hamburger Frauen bietet die Handwerkskammer ein kostenfreies Angebot an, um Perspektiven für einen Neustart im Handwerk zu klären. Ein weiteres Angebot zu Berufsorientierung bietet Level up! 2.0 und die Agentur für Arbeit kann ggfs. die Kosten für ein berufliches Coaching übernehmen.

Auf ein Wort mit Alexandra

Alexandra, 57 Jahre, hat schon viele Stationen in ihrem Leben durchlaufen: Von der Musikerin über die Priesterin bis hin zu einer ganz neuen Ausbildung im medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Nach gesundheitlichen Krisen und einer intensiven Zeit der Neuorientierung fand sie über unser Projekt „Level up!“ (damals noch das Vorgängerprojekt „Level up!“, heute „Level up! 2.0“ – Anm. d. Redaktion) neue Perspektiven und den Mut, noch einmal ganz von vorn zu beginnen. Im Gespräch erzählt sie offen von ihrer Reise, den Erkenntnissen im Projekt und ihrem Sprung in ein völlig neues Berufsfeld.

1. Hallo Alexandra, vielen Dank für Deine Zeit! Du hast ja schon einiges erlebt – kannst Du uns kurz mitnehmen und erzählen, wie Dein beruflicher Weg verlaufen ist, bevor du zum Projekt gekommen bist?

Na klar. Dazu muss man wissen: Ich habe in meinem Leben viele Schicksalsschläge erlebt – Musik und Spiritualität waren dabei immer meine Anker. Zuerst habe ich Musik studiert, ein Orchesterdiplom gemacht und Geige gespielt. Später habe ich Theologie studiert und wurde 2005 zur Priesterin geweiht. Über 20 Jahre lang habe ich als Priesterin gearbeitet. Doch es gab auch Krisen: 2012 fiel ich in eine Erschöpfungsdepression, weil ich vollkommen überarbeitet war – ich habe damals rund 100 Stunden pro Woche gearbeitet. Später bin ich zwar wieder in meinen Beruf zurückgekehrt, aber 2022 kam eine erneute gesundheitliche Krise, die in einer größeren Operation in 2023 mündete. Danach wusste ich: Ich werde nicht mehr in meinen alten Beruf zurückkehren. Doch dann stand ich mit Mitte 50 da und fragte mich: Was jetzt?

2. Das muss sehr schwierig für dich gewesen sein! Wie bist du denn auf das Projekt Level up! aufmerksam geworden?

Ganz leicht war das nicht, weil das Arbeitsamt für mich nicht zuständig war – offiziell galt ich zu der Zeit noch als Priesterin im aktiven Dienst. Deshalb habe ich eine zuständige Stelle oder eine Person gesucht, die mir weiterhelfen konnte. Also habe ich im Internet recherchiert und bin auf die Website von Level up! gestoßen. Die Seite hat mich sofort angesprochen: super aufgebaut, das Angebot las sich toll und ich hatte direkt Lust mitzumachen. Gleichzeitig war ich skeptisch – so etwas kostet doch normalerweise Geld. Dass die Teilnahme gefördert ist und keine Kosten für mich entstehen, war mir nicht sofort klar. Aber ich habe mich trotzdem gemeldet – und es war eine der besten Entscheidungen. Besonders toll fand ich auch, wie niedrigschwellig der Einstieg war: kein Papierkrieg, keine komplizierten Nachweise.

3. Wie hast du die Zeit im Projekt erlebt? Und: Gibt es bestimmte Momente, die dir in Erinnerung geblieben sind?

Sehr positiv! Ich bin sehr schnell bei der Beraterin gelandet und wir haben in den Workshops viel in kleinen Gruppen gearbeitet. Insgesamt habe ich an fast allen Angeboten teilgenommen – den beiden Online-Workshops „Das bin ich!“ und „Beruf versus Berufung“ sowie am „Impulsworkshop: Was willst du wirklich?“. Den Mix aus Online- und Präsenzveranstaltungen fand ich klasse. Witzigerweise hat eine Freundin von mir ebenfalls am selben Impulsworkshop teilgenommen und wir haben uns in der Veranstaltung getroffen. Die Beraterin und Workshopleiterin hat mich besonders abgeholt. Man hat gemerkt, dass sie wirklich möchte, dass es den Menschen gut geht und, dass etwas entsteht.

Gleich zwei Momente sind mir in Erinnerung geblieben: Im Impulsworkshop sollten wir ein Bild auswählen, das uns anspricht. Ich habe mich für zwei Schweinchen entschieden, die auf mich zugerast kamen. Für mich stand das Bild sofort für Leid, Massentierhaltung und Schlachtung. Alle anderen assoziierten es aber mit Glück und Freude. Da wurde mir bewusst: Es gibt immer mehrere Perspektiven – und meine war nur eine davon. Das war ein Aha-Moment.
Der zweite Schlüsselmoment war, als alle zu mir sagten: „Du musst wieder etwas mit Menschen machen.“ Erst da habe ich gespürt, dass genau das nicht mehr mein Weg ist. Diese Erkenntnis hätte ich alleine nicht gewonnen.

4. Das ist ja spannend! Wie ging es denn weiter?

Mir wurde klar: Ich will etwas ganz anderes machen. Und jetzt tauche ich in die Wissenschaft ein. Vor Kurzem habe ich eine Ausbildung zur medizinischen Technologin für Labordiagnostik angefangen. Erst Kunst, dann Religion – und jetzt Wissenschaft. Etwas, das ich nicht kann. Aber genau das war der Schlüssel. Früher standen die Menschen im Mittelpunkt meiner Arbeit, heute lerne ich etwas über Zellverbindungen und Genetik.

5. Das heißt, noch während du bei Level up! teilgenommen hast, wusstest du direkt, dass du medizinische Technologin für Labordiagnostik werden möchtest?

Nein, die Teilnahme am Projekt war für mich der eigentliche Auslöser. Als ich im Frühjahr 2024 ausgestiegen bin, habe ich zunächst noch in reduzierter Form gearbeitet. Ab Anfang 2025 begann ich dann, mich intensiv zu bewerben – bestimmt 60 bis 70 Mal, auch auf Stellen, die im Nachhinein gar nicht zu mir gepasst hätten, zum Beispiel als Bürokauffrau. Während dieser Zeit blieb ich in Kontakt mit besagter Beraterin aus dem Level up-Projekt, die mich auch bei den Bewerbungsunterlagen unterstützte. Schließlich ergab sich ein Praktikum in der Urologie, und so stieß ich auf den Beruf der medizinischen Technologin für Labordiagnostik. Diese duale Ausbildung gibt es erst seit zwei Jahren, sie ist quasi studiengleich, in anderen Ländern müsste man dafür studieren. Ich fand das sehr spannend – auch wenn es eine große Herausforderung bedeutet.

6. Hast du einen Tipp für Menschen, die sich beruflich neuorientieren wollen und noch ganz am Anfang ihrer Reise stehen?

Absolut! Mein Tipp: Selbstvertrauen! Habt das Vertrauen, dass in euch etwas liegt, das den Weg zeigt. Alles, was man braucht, ist bereits da – man muss es nur zulassen. Beziehungsweise loslassen, Schritt für Schritt gehen, und sich selbst die Zeit geben. Der Weg zeigt sich dann ganz von allein.

Alexandra, wir danken dir herzlich für deine Offenheit und die inspirierenden Einblicke in deinen spannenden Weg. Es ist beeindruckend, mit wie viel Mut und Entschlossenheit du einen ganz neuen beruflichen Anfang wagst. Für deine Ausbildung und alles, was danach kommt, wünschen wir dir viel Erfolg, Freude und Zuversicht.

Alexandra vollzieht den beruflichen Wandel von der Priesterin zur medizinischen Technologin für Labordiagnostik.