9. ESF-Plus-Netzwerktreffen in Hamburg: Vielfalt, Vernetzung und neue Perspektiven
9. ESF-Plus-Netzwerktreffen Hamburg: Vielfalt & Vernetzung
9. ESF-Plus-Netzwerktreffen Hamburg: Vielfalt & Vernetzung
Am 03.11.2026 gibt NeuOrientiert Impulse zu Quereinstieg, Förderung und neuen Chancen – auch im Handwerk.
Muss der eigene Beruf Berufung sein? Wir schauen darauf, was Berufung mit beruflicher Zufriedenheit zu tun hat – und warum der richtige Platz in der Arbeitswelt von mehr abhängt.
So war der erste Online-Lunchtalk von Level up! 2.0 am 03.09.2026.
Neue Perspektiven entstehen manchmal nicht durch den nächsten Expert*innen-Tipp, sondern im Gespräch. Drei Fragen dazu, warum Austausch bei beruflicher Neuorientierung so wertvoll sein kann.
Berufliche Veränderung beginnt nicht immer mit einem neuen Job – sondern oft mit einer klaren Richtung. Zum Auftakt unserer neuen Reihe geht es um A wie Ausrichtung.
Zwischen Struktur und Kreativität: Daniela verbindet bei Level up! 2.0 Co-Projektleitung mit Kommunikation.
Mit unserem neuen Online-Lunchtalk bringt Level up! 2.0 kurze Impulse, neue Perspektiven und echte Begegnung in die Mittagspause.
Meet Lea aus dem Team von Level up! 2.0: Als Coachin begleitet sie Menschen in Hamburg mit Einzelcoachings und Workshops bei ihrer beruflichen Neuorientierung.
Wie vielfältig die Arbeit der ESF-Plus-Projekte in Hamburg ist, zeigte sich einmal mehr beim 9. ESF-Plus-Netzwerktreffen am 06. Oktober 2026 in den Räumlichkeiten der Hamburger Wirtschaftsbehörde. Neben Einblicken in die unterschiedlichen Förderprojekte stand diesmal auch die Zukunft des Netzwerkformats im Mittelpunkt. Ein Treffen, das zum Austausch einlud und zugleich deutlich machte, welchen gesellschaftlichen Wert die ESF-Plus-Förderung hat.
Was haben ein Mehrgenerationenhaus, ein Foodtruck, Grundbildung für Erwachsene und die Unterstützung junger Menschen beim Einstieg ins Berufsleben gemeinsam?
Auf den ersten Blick wenig. Und doch stehen sie beispielhaft für die Vielfalt der Projekte, die im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) in Hamburg gefördert werden.
Beim 9. ESF-Plus-Netzwerktreffen hatten fünf weitere Projekte aus der ESF-Plus-Familie Gelegenheit, ihre Arbeit auf einem Indoor-Marktplatz vorzustellen. Dazu zählten „BAM – Beschäftigung und Ausbildung für junge Menschen“,„Social Eatery“,„GrundVetrauen – Gemeinsam Chancen ermöglichen“, ,„Das Mehrgenerationenhaus Haus am See Hohenhorst“, und „Inklusive Bildung Hamburg“. Für die Teilnehmenden eröffnete sich damit erneut die Möglichkeit, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Dabei wurde deutlich: So unterschiedlich die Zielgruppen, Angebote und Methoden auch sein mögen, die Projekte verbindet ein gemeinsamer Anspruch. Sie möchten Menschen dabei unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten, neue Perspektiven zu entwickeln und gesellschaftliche sowie berufliche Teilhabe zu stärken.
Der Europäische Sozialfonds Plus ist ein zentrales Förderinstrument der Europäischen Union für Beschäftigung, Bildung und soziale Integration.
In Hamburg unterstützt der ESF Plus gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg Projekte, die auf unterschiedliche gesellschaftliche Herausforderungen reagieren. Dazu gehören beispielsweise die berufliche Integration junger Menschen, die Grundbildung Erwachsener, die Qualifizierung von Beschäftigten und die Verbesserung von Beschäftigungschancen.
Was abstrakt nach Förderprogrammen und arbeitsmarktpolitischen Zielen klingt, wird in den Projekten ganz konkret: Menschen erhalten Orientierung, entwickeln neue Kompetenzen, entdecken berufliche Möglichkeiten oder finden Unterstützung in herausfordernden Lebenssituationen.
Hinter jedem Projekt stehen Menschen, Ideen und Engagement – und gesellschaftliche Aufgaben, die nicht von allein gelöst werden.
Deshalb lohnt es sich, bei der Diskussion über öffentlich geförderte Projekte nicht allein auf Fördervolumen und Laufzeiten zu schauen, sondern ebenso auf ihre Ziele, Ergebnisse und ihren gesellschaftlichen Nutzen.
Für uns als Team von Level up! 2.0 sind die ESF-Plus-Netzwerktreffen eine wertvolle Gelegenheit, über den eigenen Projekthorizont hinauszublicken.
Denn auch wenn die Förderprojekte unterschiedliche Schwerpunkte setzen, beschäftigen uns häufig ähnliche Fragen: Wie erreichen wir unsere Zielgruppen? Welche Angebote brauchen die Menschen wirklich? Was können wir voneinander lernen? Und wie lassen sich Erfahrungen und Erkenntnisse über einzelne Projekte hinaus nutzen?
Der persönliche Austausch bietet dafür einen wichtigen Rahmen. Er ermöglicht neue Perspektiven, schafft Verbindungen und kann Impulse für die eigene Projektarbeit geben.
Das 9. ESF-Plus-Netzwerktreffen war zugleich das letzte in seiner bisherigen Form. Anlass genug, nicht nur auf die vergangenen Veranstaltungen zurückzublicken, sondern gemeinsam über die zukünftige Gestaltung nachzudenken.
Was hat sich bewährt? Welche Themen kamen bislang zu kurz? Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden an zukünftige Netzwerktreffen? Und wie können die Veranstaltungen künftig noch mehr Mehrwert für die beteiligten Projekte schaffen?
Diese Fragen boten Raum für Anregungen, Wünsche und einen offenen Austausch.
Wir freuen uns, dass die Perspektiven der teilnehmenden Projekte in diesen Prozess einbezogen wurden. Denn wer Netzwerke lebendig und bedarfsgerecht gestalten möchte, sollte auch diejenigen zu Wort kommen lassen, die sie mit Leben füllen.
Das Netzwerktreffen hat uns noch einmal vor Augen geführt, wie vielfältig die Hamburger ESF-Plus-Projektlandschaft ist – und wie viele unterschiedliche gesellschaftliche Herausforderungen in den Projekten aufgegriffen werden.
Gerade deshalb ist es wichtig, die Arbeit der Projekte sichtbar zu machen, Erfahrungen miteinander zu teilen und ihre Ergebnisse in die öffentliche Diskussion einzubringen.
Denn wer über die Zukunft öffentlich geförderter Projekte spricht, sollte nicht nur über Fördermittel sprechen. Sondern auch darüber, welchen gesellschaftlichen Wert diese Projekte schaffen – und was ohne sie fehlen würde.
Wir sind gespannt, wie sich die ESF-Plus-Netzwerktreffen künftig weiterentwickeln, und freuen uns schon jetzt auf neue Begegnungen, Impulse und den gemeinsamen Austausch.







Der ESF+ Hamburg stellt Level up! 2.0 vor:
Lernen Sie das Projekt „Level up! 2.0“ kennen!
Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn
Beruflich etwas verändern – aber wohin? Wer über einen Berufswechsel oder Quereinstieg nachdenkt, kennt diese Frage wahrscheinlich. Manchmal gibt es bereits eine konkrete Idee. Manchmal steht zunächst nur das Gefühl fest: So wie bisher soll es nicht weitergehen.
Genau hier setzt die nächste Ausgabe unseres Dialogformats NeuOrientiert an. Am 03. November 2026 laden wir gemeinsam mit Expertinnen aus unserem Kooperationsnetzwerk dazu ein, neue berufliche Möglichkeiten zu entdecken, hilfreiche Unterstützungsangebote kennenzulernen und konkrete Fragen zur eigenen beruflichen Neuorientierung zu stellen.
NeuOrientiert ist unser Dialogformat rund um berufliche Veränderung. Dafür laden wir Partner*innen aus unserem Kooperationsnetzwerk ein, die unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Fachkenntnisse mitbringen. Mit praxisnahen Impulsen geben sie Denkanstöße für den eigenen Veränderungsprozess, stellen hilfreiche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten vor und kommen mit unseren Teilnehmenden ins Gespräch.
Dabei geht es nicht um Patentrezepte für den nächsten Karriereschritt. Vielmehr möchten wir neue Perspektiven eröffnen, Orientierung ermöglichen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die berufliche Veränderung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.
Am 03. November 2026 findet bereits die dritte Ausgabe von NeuOrientiert statt. Dieses Mal geht es um berufliche Orientierung und Quereinstieg allgemein – und um das Handwerk als ein mögliches neues Berufsfeld.
Ein beruflicher Veränderungsprozess kann ganz unterschiedlich beginnen. Vielleicht möchten Sie herausfinden, welche Tätigkeiten zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passen. Vielleicht suchen Sie nach einem neuen Berufsfeld oder möchten wissen, welche Möglichkeiten Sie mit Ihren bisherigen Erfahrungen als Quereinsteiger*in haben.
Oder Sie haben bereits eine konkrete Idee und fragen sich: Wie komme ich von meiner Idee zum nächsten Schritt?
Bei NeuOrientiert möchten wir deshalb Orientierung und konkrete Informationen miteinander verbinden.
Gülsevim Sari, Beraterin aus dem Umfeld des Arbeitgeber-Service, die bei Lüüd – der Personalberatung für das Hamburger Handwerk tätig ist, gibt zunächst allgemeine Impulse für die berufliche Neuorientierung. Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:
Tischler*in, Maler*in oder Elektroniker*in – an diese Berufe denken viele zuerst, wenn vom Handwerk die Rede ist. Doch die beruflichen Möglichkeiten sind wesentlich vielfältiger.
Deshalb richten wir auch gemeinsam mit Ragna Sekora (Beraterin bei der Handwerkskammer Hamburg) den Blick gezielt auf das Handwerk: Welche Berufe und Tätigkeitsfelder gibt es? Welche Einsatzmöglichkeiten bieten sich?
Dabei soll es ausdrücklich auch um Ihre Fragen gehen, die für Ihre tatsächliche berufliche Entscheidung wichtig sind: etwa Qualifizierungswege, Einstiegsmöglichkeiten und unterschiedliche Rahmenbedingungen in handwerklichen Berufen. Hierfür nehmen wir uns viel Raum.
Beides ist willkommen.
NeuOrientiert richtet sich an Menschen in unterschiedlichen Phasen ihrer beruflichen Veränderung. Sie müssen noch nicht wissen, wohin Ihre berufliche Reise gehen soll. Vielleicht möchten Sie zunächst neue Möglichkeiten kennenlernen und Ihren Blick auf bislang unbekannte Berufsfelder erweitern.
Genauso sind Sie bei uns richtig, wenn Sie bereits einen konkreten Berufswechsel ins Handwerk oder in eine andere Branche planen und sich zu Ihren Möglichkeiten, nächsten Schritten oder passenden Unterstützungsangeboten beraten lassen möchten.
Denn berufliche Neuorientierung bedeutet nicht für alle dasselbe: Für die einen beginnt sie mit einer neuen Idee, für andere mit einer konkreten Entscheidung – und manchmal zunächst nur mit einer guten Frage.
Bei der Veranstaltung erhalten Sie praktische Impulse und Informationen rund um berufliche Neuorientierung, Quereinstieg und neue Berufsperspektiven in Hamburg. Sie lernen hilfreiche Tools und Unterstützungsangebote kennen, erfahren mehr über mögliche Förderwege und erhalten einen Einblick in die vielfältigen Beschäftigungs- und Einstiegsmöglichkeiten im Handwerk.
Vor allem möchten wir aber miteinander ins Gespräch kommen. Denn NeuOrientiert ist kein klassischer Vortrag: Ihre Fragen, Erfahrungen und Überlegungen sind ausdrücklich erwünscht.
Impulse zur beruflichen Neuorientierung, Quereinstieg und Chancen im Handwerk
Wann: Dienstag, 03. November 2026
Uhrzeit: 16.00 bis 18.00 Uhr
Format: Präsenzveranstaltung
Referentinnen: Gülsevim Sari (Personalberatung, LÜÜD – Personalberatung für das Hamburger Handwerk) & Ragna Sekora (Beratung, Handwerkskammer)
Neugierig geworden? Dann freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Ihnen neue berufliche Möglichkeiten zu entdecken – ganz gleich, ob Sie noch am Anfang Ihrer Orientierung stehen oder Ihren nächsten Schritt bereits konkret vor Augen haben.
Weiterführende Informationen finden Sie hier.


NeuOrientiert #1: Social Fitness
NeuOrientiert #2: Neustart im Beruf – Chancen im Handwerk
Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn
Muss der eigene Beruf eigentlich Berufung sein, um beruflich zufrieden zu sein?
Für manche Menschen ist die Antwort darauf ganz klar: Sie möchten in ihrer Arbeit etwas tun, das sie begeistert, ihren Werten entspricht und sich sinnvoll anfühlt. Andere trennen Beruf und persönliche Erfüllung stärker voneinander.
Mit unserer Reihe „Berufliche Veränderung A bis Z“ greifen wir Begriffe auf, die uns auf dem Weg der beruflichen Neuorientierung immer wieder begegnen. Nach A wie Ausrichtung geht es diesmal um einen Begriff, der große Erwartungen wecken kann:
B wie Berufung.
Berufung beschreibt das Gefühl, mit der eigenen Tätigkeit etwas gefunden zu haben, das besonders gut zu den eigenen Interessen, Fähigkeiten und Werten passt. Oft ist damit auch das Empfinden verbunden, etwas Sinnvolles zu tun, sich einbringen zu können und mit dem eigenen Tun am richtigen Platz zu sein.
Wir haben unser Team gefragt, was Berufung für sie persönlich bedeutet.
Die Antworten im Reel zeigen: Dafür gibt es keine allgemeingültige Definition. Für die eine Person ist es das gute Gefühl am Morgen, für eine andere die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und etwas entstehen zu lassen. Und manchmal ist Berufung weniger eine rationale Entscheidung als vielmehr das Gefühl: Das hier passt zu mir.
Doch reicht das allein?
Wer eine Tätigkeit gefunden hat, die begeistert und als sinnvoll erlebt wird, hat viel gewonnen. Trotzdem entscheidet nicht allein der Inhalt einer Arbeit darüber, ob wir langfristig beruflich zufrieden sind.
Vielleicht lieben wir unsere Aufgabe – haben aber kaum Gestaltungsspielraum. Vielleicht entspricht die Tätigkeit genau unseren Fähigkeiten – doch Arbeitszeiten oder Arbeitsbelastung passen nicht mehr zur aktuellen Lebenssituation. Oder ein Beruf, der vor zehn Jahren genau richtig war, fühlt sich heute nicht mehr stimmig an.
Denn auch wir verändern uns.
Unsere Werte können sich verschieben. Bedürfnisse verändern sich. Wir entwickeln neue Fähigkeiten, übernehmen andere Rollen im Leben oder stellen fest, dass Dinge, die uns früher wichtig waren, heute weniger Gewicht haben.
Deshalb lohnt es sich bei beruflicher Neuorientierung, nicht nur zu fragen:
Was möchte ich tun?
Sondern auch:
Wie möchte ich arbeiten?
Berufliche Zufriedenheit entsteht meist nicht durch einen einzelnen Faktor. Neben einer Tätigkeit, die wir als sinnvoll oder passend erleben, können beispielsweise die Arbeitsbedingungen, das Team, Führung, Entwicklungsmöglichkeiten, Autonomie, Anerkennung, Sicherheit oder die Vereinbarkeit mit dem eigenen Leben eine Rolle spielen.
Wie wichtig die einzelnen Aspekte sind, ist individuell.
Genau deshalb kann die Suche nach der vermeintlich „einen Berufung“ manchmal sogar den Blick verengen. Wer darauf wartet, dass sich ein Beruf zu hundert Prozent richtig anfühlt, übersieht möglicherweise Tätigkeiten und Möglichkeiten, die sehr gut zu den eigenen Bedürfnissen passen würden.
Vielleicht ist die hilfreichere Frage deshalb nicht:
„Was ist meine Berufung?“
Sondern:
„Was brauche ich, damit Arbeit für mich stimmig ist?“
Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied. Für eine berufliche Neuorientierung kann er jedoch ziemlich groß sein.
Auch die Vorstellung, eine Berufung müsse für das gesamte Berufsleben gelten, lohnt einen zweiten Blick.
Ein stimmiger beruflicher Weg muss nicht geradlinig sein.
Was uns mit 25 begeistert, muss uns mit 45 nicht auf dieselbe Weise erfüllen. Manche Menschen entdecken neue Interessen, möchten vorhandene Kompetenzen in einem anderen Umfeld einsetzen oder merken erst nach vielen Berufsjahren, unter welchen Bedingungen sie wirklich gut arbeiten können.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, alles Bisherige hinter sich zu lassen.
Berufliche Veränderung kann auch heißen, die eigene Rolle zu verändern, Aufgaben neu zu gewichten, sich weiterzubilden, Verantwortung zu übernehmen oder abzugeben, in eine andere Branche zu wechseln oder vorhandene Erfahrungen ganz neu zu kombinieren.
Die Frage nach der Berufung ist deshalb vielleicht weniger die Suche nach einem endgültigen Ziel als eine Einladung, immer wieder zu überprüfen:
Passt das, was ich beruflich tue, noch zu dem Menschen, der ich heute bin?
Wenn Sie gerade über berufliche Veränderung nachdenken, können Sie den Begriff Berufung einmal etwas weiter fassen.
Fragen Sie sich:
Vielleicht entsteht daraus noch keine konkrete Berufsbezeichnung. Das muss sie auch nicht.
Oft beginnt berufliche Neuorientierung nicht mit der Antwort auf die Frage „Welcher Job ist der richtige?“, sondern mit einem klareren Bild davon, was eine passende Arbeit überhaupt ausmacht.
Genau an diesem Punkt setzt Level up! 2.0 an.
Wir begleiten Erwerbstätige in Hamburg, die sich beruflich verändern möchten – unabhängig davon, ob bereits ein konkretes Ziel vorhanden ist oder zunächst noch herausgefunden werden soll, wohin die Reise gehen könnte.
Dabei geht es nicht darum, für jemanden die eine „richtige“ berufliche Antwort zu finden. Vielmehr möchten wir dabei unterstützen, die eigenen Wünsche, Kompetenzen und Bedürfnisse besser zu verstehen und daraus individuelle nächste Schritte zu entwickeln.
Denn vielleicht besteht Berufung am Ende gar nicht darin, den einen perfekten Beruf zu finden.
Vielleicht bedeutet sie auch, einen beruflichen Platz zu gestalten, an dem möglichst viel von dem zusammenkommt, was uns wichtig ist.
Und genau das darf sich im Laufe eines Berufslebens immer wieder verändern.
Fortsetzung folgt: Berufliche Veränderung von A bis Z. | C wie Courage
Reel auf LinkedIn ansehen.
Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn
Fast 20 Teilnehmende, ein kurzer Impuls und viel Raum für Austausch: Mit unserem ersten Online-Lunchtalk ist bei Level up! 2.0 ein neues Format gestartet. Unter dem Motto „Dein Boxenstopp am Mittag“ geht es darum, berufliche Veränderung gemeinsam zu reflektieren, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven mitzunehmen.
Unser neuer Online-Lunchtalk startete in eine lebendige erste Runde. Moderiert wurde der Auftakt von unserer Kollegin Lea, die mit einem kurzen Impuls zum Thema „Impathie – Empathie mit sich selbst“ in den Austausch einführte.
Denn gerade in Phasen beruflicher Veränderung richtet sich der Blick schnell nach außen: Welche Möglichkeiten habe ich? Was wird von mir erwartet? Welche Entscheidung ist die richtige? Umso spannender ist die Frage, wie wir eigentlich mit uns selbst umgehen, wenn nicht alles sofort klar ist.
Zwei Leitfragen bildeten den Ausgangspunkt für den gemeinsamen Austausch:
Wann und unter welchen Umständen gelingt es mir gut, impathisch mit mir selbst umzugehen – und wann weniger?
Was hilft mir dabei, mir selbst mit mehr Empathie zu begegnen?
Dabei ging es nicht darum, gemeinsam die eine richtige Antwort zu finden. Vielmehr öffneten die Fragen einen Raum, um eigene Erfahrungen zu reflektieren, Gemeinsamkeiten zu entdecken und andere Sichtweisen kennenzulernen.
Genau dafür ist der Lunchtalk gedacht.
Der Online-Lunchtalk ist ein digitales Austauschformat für Menschen, die sich mit ihrer beruflichen Entwicklung oder Neuorientierung beschäftigen. Nach einem kurzen thematischen Impuls steht vor allem das Gespräch zwischen den Teilnehmenden im Mittelpunkt. Erfahrungen, Fragen und unterschiedliche Perspektiven sollen dabei helfen, die eigene berufliche Situation zu reflektieren und neue Blickwinkel zu entdecken.
Auch wenn ein kurzer fachlicher Impuls den Einstieg bildet, steht beim Online-Lunchtalk von Level up! 2.0 bewusst nicht der klassische Vortrag im Mittelpunkt.
Wir erleben in unseren Workshops immer wieder, dass wertvolle Gespräche häufig gerade dann entstehen, wenn Teilnehmende miteinander ins Gespräch kommen: über eigene Erfahrungen, Fragen, Zweifel oder nächste Schritte.
Mit dem Lunchtalk möchten wir diesem Austausch einen eigenen Raum geben.
Und die gut gefüllte erste Runde hat gezeigt, wie unterschiedlich die Perspektiven sein dürfen, damit ein Gespräch bereichernd wird.
Manchmal entsteht dabei ein neuer Gedanke. Manchmal die Bestätigung, mit einer bestimmten Frage nicht allein zu sein. Und manchmal hilft die Perspektive eines anderen Menschen dabei, die eigene Situation noch einmal ganz anders zu betrachten.
Wie haben die Teilnehmenden die erste Runde erlebt? Einige ihrer Rückmeldungen möchten wir hier anonym teilen.
„Ein sehr schönes, bereicherndes Format, danke!
– Stimme aus dem Lunchtalk
„Der Austausch war sehr wertschätzend!“
– Stimme aus dem Lunchtalk
Die Rückmeldungen verwenden wir anonym. Im Mittelpunkt stehen bewusst die Gedanken und Erfahrungen, die aus der gemeinsamen Runde entstanden sind.
Berufliche Orientierung braucht Informationen: über Berufe, Branchen, Qualifikationen oder mögliche nächste Schritte.
Aber nicht jede Frage lässt sich über eine Website, eine Stellenbeschreibung oder einen Expert*innen-Tipp beantworten.
Die Erfahrungen anderer können ergänzen, was reine Information nicht immer leisten kann. Sie machen Möglichkeiten greifbarer, eröffnen neue Blickwinkel und können dabei helfen, die eigenen Vorstellungen zu überprüfen.
Dabei muss eine andere Perspektive nicht automatisch zur eigenen passen. Auch die Erkenntnis „Das ist interessant – aber für mich nicht das Richtige“ kann Orientierung geben.
Genau darin liegt eine Stärke des Austauschs: Er gibt nicht vor, wohin der eigene Weg führen soll. Er kann aber dabei helfen, die eigene Richtung klarer zu sehen.
Unser Fazit nach der ersten Runde: Der Auftakt hat Lust auf mehr gemacht.
Wir danken allen fast 20 Teilnehmenden, die den Lunchtalk mit ihren Gedanken, Fragen und Erfahrungen bereichert haben – und unserer Kollegin Lea für die Moderation und den Impuls zum Thema Impathie.
Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Boxenstopp am Mittag. Wer sich beruflich verändern oder neu orientieren möchte und Lust auf Austausch, neue Perspektiven und Impulse hat, findet die nächsten Termine und weitere Angebote von Level up! 2.0 hier.

Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn
Berufliche Neuorientierung bedeutet, Entscheidungen zu treffen, Möglichkeiten abzuwägen und manchmal ganz neue Wege zu denken. Dabei helfen Informationen und fachliche Beratung – aber auch die Erfahrungen anderer. Denn ein Gespräch mit Menschen, die ähnliche Fragen kennen, kann neue Perspektiven eröffnen und das Gefühl vermitteln: Ich bin mit meiner Situation nicht allein.
Der Austausch mit Gleichgesinnten kann neue Perspektiven eröffnen, Erfahrungswissen vermitteln und bei beruflichen Entscheidungen unterstützen. Gespräche mit Menschen in ähnlichen Situationen helfen außerdem dabei, eigene Vorstellungen zu reflektieren und berufliche Möglichkeiten realistischer einzuschätzen.
Genau diesem Austausch gibt unser neuer Online-Lunchtalk bei Level up! 2.0 Raum. Unter dem Motto „Dein Boxenstopp am Mittag“ treffen sich Teilnehmende in entspannter Atmosphäre, bekommen einen kurzen Impuls und kommen vor allem miteinander ins Gespräch.
Anlässlich des Starts des neuen Formats haben wir unsere Kollegin Lea John gefragt, warum der Austausch mit Gleichgesinnten gerade in Phasen beruflicher Veränderung so wertvoll sein kann.
Der Austausch mit anderen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, kann nicht nur neue Perspektiven eröffnen. Es tut auch gut zu merken: „Hey, ich bin nicht allein damit.“
Auch in unseren Workshops erleben wir immer wieder, dass gerade die Gespräche zwischen den eigentlichen Programmpunkten von den Teilnehmenden als besonders hilfreich wahrgenommen werden. Beim Lunchtalk bekommt genau dieser Austausch bewusst mehr Raum.
Natürlich gibt es auch hier einen fachlichen Impuls – allerdings kompakt. Im Mittelpunkt stehen die Gespräche, Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden.
Beides kann auf dem Weg der beruflichen Veränderung wichtig sein – allerdings auf unterschiedliche Weise.
Expert*innen vermitteln Wissen, Informationen und möglicherweise einen neuen fachlichen Blick auf eine Situation. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann etwas anderes leisten: Er verbindet Wissen mit Erfahrung.
Menschen, die vor ähnlichen beruflichen Fragen stehen oder einen bestimmten Weg bereits gegangen sind, können erzählen, was ihnen geholfen hat, welche Hürden sie erlebt haben oder welche Anlaufstellen sie kennen.
Dadurch entsteht nicht nur neues Wissen. Der Austausch kann auch stärken, motivieren und das Gefühl vermitteln, den eigenen Weg nicht allein gehen zu müssen.
Dabei sind die Grenzen ohnehin nicht immer eindeutig: Auch Gleichgesinnte können durch ihre persönlichen Erfahrungen zu Expertinnen werden. Und Trainerinnen oder Coaches können nicht nur Wissen vermitteln, sondern Menschen ebenso ermutigen und durch Veränderungsprozesse begleiten.
Man muss nicht jede Erfahrung selbst machen, um daraus lernen zu können.
Die Erfahrungen anderer können beispielsweise branchenspezifische Einblicke geben, neue Herangehensweisen zeigen oder Aspekte sichtbar machen, die man selbst bisher nicht berücksichtigt hat.
Wer etwa über einen Quereinstieg ins Marketing nachdenkt, kann sich auf Websites über Berufsbilder und Anforderungen informieren. Ein Gespräch mit einer Person aus der Branche vermittelt jedoch noch etwas anderes: Wie sieht der Arbeitsalltag tatsächlich aus? Wie verlief der eigene berufliche Weg? Was macht Freude – und was vielleicht weniger?
Solche Gespräche machen berufliche Möglichkeiten greifbarer und helfen dabei, die entscheidende Frage zu beantworten:
Passt das eigentlich zu mir?
Gleichzeitig ermöglichen unterschiedliche Perspektiven einen 360-Grad-Blick auf die eigene Situation. Manchmal entsteht daraus ein „So habe ich das noch gar nicht gesehen.“ Manchmal aber auch die Erkenntnis: „Interessant – aber für mich ist dieser Aspekt nicht entscheidend.“
Beides ist wertvoll. Denn berufliche Orientierung bedeutet nicht nur, neue Möglichkeiten zu entdecken. Sie bedeutet auch, klarer zu erkennen, was zu den eigenen Vorstellungen, Bedürfnissen und Zielen passt.
Bei Level up! 2.0 verstehen wir berufliche Orientierung deshalb nicht als einen Prozess, bei dem ausschließlich Expert*innen Antworten liefern.
Es geht auch darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre Gedanken sortieren, Erfahrungen teilen, andere Perspektiven kennenlernen und eigene Entscheidungen reflektieren können.
Unser Online-Lunchtalk ergänzt deshalb unsere Workshops und Beratungsangebote um einen bewusst niedrigschwelligen Raum für genau diesen Austausch.
Ein kurzer Boxenstopp am Mittag – und vielleicht der eine oder andere Gedanke, der danach noch ein bisschen länger weiterarbeitet.
Alle aktuellen Termine und Informationen zu unseren Angeboten finden Sie hier. Die Teilnahme an den Angeboten von Level up! 2.0 ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn
Alle Interviews der Rubrik Kurz & Klar:
KURZ & KLAR #1 | über Social Fitness mit Katharina Krentz
KURZ & KLAR #2 | über die berufliche Neuorientierung ins Handwerk mit Ragna Sekora
KURZ & KLAR #3 | über das Entdecken neuer beruflicher Perspektiven mit KI mit Luisa Neumann
Berufliche Veränderung kann vieles bedeuten: einen neuen Job suchen, die eigene Rolle verändern, sich weiterbilden oder vielleicht erst einmal herausfinden, was eigentlich nicht mehr passt. Mit unserer neuen Reihe „Berufliche Veränderung A bis Z“ greifen wir Begriffe auf, die auf diesem Weg eine Rolle spielen können. Wir starten mit A wie Ausrichtung.
Denn bevor es um Bewerbungen, Stellenanzeigen oder konkrete Karrierewege geht, lohnt sich eine andere Frage:
Wo will ich eigentlich hin?
Im Berufsalltag sind wir häufig ziemlich gut darin zu wissen, was als Nächstes erledigt werden muss. Termine, Aufgaben, Erwartungen – die Richtung scheint vorgegeben.
Schwieriger wird es bei den größeren Fragen: Passt das, was ich tue, eigentlich noch zu mir? Was ist mir bei meiner Arbeit wichtig? Was brauche ich, damit ich mich beruflich wohlfühle? Und woran würde ich merken, dass ich auf dem richtigen Weg bin?
In unserem Reel zur neuen Reihe bringt es Daniela aus dem Projektteam auf einen einfachen Punkt:
Ausrichtung bedeutet innere Klarheit.
Fehlt diese Klarheit, kann berufliche Veränderung schnell zum Kreislauf werden. Man weiß zwar, dass etwas anders werden soll – aber noch nicht, was stattdessen passen könnte.
Genau deshalb beginnt berufliche Neuorientierung nicht zwangsläufig mit einer Entscheidung. Manchmal beginnt sie erst einmal mit dem besseren Verständnis der eigenen Wünsche, Werte und Bedürfnisse.
Berufliche Ausrichtung bedeutet, Klarheit darüber zu gewinnen, was einem im Arbeitsleben wichtig ist, welche Bedürfnisse und Werte die eigene Arbeit erfüllen soll und in welche Richtung man sich beruflich entwickeln möchte. Sie kann damit eine wichtige Grundlage für Entscheidungen bei der beruflichen Neuorientierung sein.
Ausrichtung kann dabei wie ein innerer Kompass funktionieren. Sie gibt Orientierung und hilft uns einzuschätzen, welche Möglichkeiten zu uns passen – und welche vielleicht nur auf den ersten Blick attraktiv erscheinen.
Unsere Kollegin Jutta beschreibt im Reel einen weiteren wichtigen Aspekt: Eine klare Ausrichtung motiviert und hilft dabei, ans Ziel zu kommen.
Dabei muss dieses Ziel noch gar keine konkrete Stellenbezeichnung oder ein festgelegter Karriereplan sein. Auch Erkenntnisse wie „Ich möchte mehr gestalten“, „Mir fehlt der Kontakt zu Menschen“ oder „Ich brauche mehr Freiraum und Eigenverantwortung“ können bereits eine Richtung vorgeben.
Die entscheidende Frage lautet nicht immer sofort:
Welcher Job soll es werden?
Sondern zunächst vielleicht:
Wie möchte ich eigentlich arbeiten?
Und dann kommt der nächste Schritt. Denn Ausrichtung entfaltet ihre Wirkung erst, wenn sie sich auch im eigenen Handeln widerspiegelt.
Teamkollege Oliver gibt dafür im Reel einen ganz einfachen Impuls mit:
„Was habe ich heute konkret gemacht, um genau danach zu leben, was mir wichtig ist?“
Eine Frage, die sich nicht nur auf große berufliche Entscheidungen beziehen muss. Ausrichtung zeigt sich auch in kleinen Schritten: ein Gespräch führen, Informationen einholen, einen Kontakt herstellen, eine Grenze ziehen, etwas ausprobieren oder sich bewusst Zeit für die eigene Reflexion nehmen.
Wer weiß, was ihm oder ihr wichtig ist, kann Entscheidungen immer wieder daran überprüfen.
Für Oliver ist beispielsweise die Hingabe für Menschen und ihre Anliegen und Wünsche ein wichtiger persönlicher Orientierungspunkt.
Und genau darum geht es: Die passende Ausrichtung sieht für jeden Menschen anders aus.
Vielleicht möchten Sie selbst einmal ausprobieren, wo Ihr innerer Kompass gerade hinzeigt:
Es müssen darauf noch keine perfekten Antworten entstehen. Berufliche Veränderung ist ein Prozess – und auch die eigene Ausrichtung darf sich entwickeln.
Genau hier setzt auch Level up! 2.0 an. Wir begleiten Hamburger*innen dabei, die eigene berufliche Situation zu reflektieren, Klarheit über Wünsche, Kompetenzen und Bedürfnisse zu gewinnen und daraus individuelle nächste Schritte zu entwickeln. Die Angebote reichen von Workshops und Einzelberatung bis zu Austausch- und Netzwerkformaten. Dank Projektförderung ist die Teilnahme kostenfrei.
Denn bevor die Frage lautet „Was mache ich als Nächstes?“, darf eine andere kommen:
„Was passt eigentlich zu mir?“
Und damit wären wir wieder bei A wie Ausrichtung.
Fortsetzung folgt: Berufliche Veränderung von A bis Z. | B wie Berufung
Reel auf LinkedIn ansehen.
Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn
Was braucht ein Projekt, das Menschen bei ihrer beruflichen Neuorientierung begleitet?
Gute Ideen, natürlich. Menschen, die zuhören. Formate, die etwas in Bewegung bringen. Aber auch Strukturen, die tragen – und Kommunikation, die dafür sorgt, dass die richtigen Menschen überhaupt davon erfahren.
In unserer Rubrik „Meet the faces behind Level up! 2.0“ stellen wir die Menschen vor, die genau daran jeden Tag arbeiten.
Heute heißt es: Meet Daniela.
Daniela Schelhase ist seit Januar 2025 Teil von Level up! 2.0. An der Seite von Teamkollege Oliver Borszik leitet sie das Projekt und verantwortet den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Dabei verbindet sie zwei Bereiche, die auf den ersten Blick ziemlich unterschiedlich wirken: Organisation und Kreativität, strategische Projektsteuerung und Kommunikation nach außen.
Für sie gehören sie unmittelbar zusammen.
Daniela Schelhase verantwortet bei Level up! 2.0 im Rahmen einer Doppelspitze die Projektsteuerung, strategische Weiterentwicklung, Teamkoordination sowie Teile des Fördermittelmanagements. Gleichzeitig ist sie für Unternehmenskommunikation und Marketing rund um das Projekt zuständig und sorgt dafür, dass die Angebote und Themen von Level up! 2.0 sichtbar werden.
Projektleitung bedeutet vieles gleichzeitig.
Den Überblick behalten. Ziele im Blick haben. Prozesse koordinieren. Entscheidungen treffen. Entwicklungen frühzeitig erkennen. Und immer wieder überprüfen: Was braucht das Projekt jetzt – und was brauchen die Menschen darin?
Für Daniela besteht gute Projektsteuerung deshalb nicht darin, möglichst viele Prozesse festzuschreiben.
Sondern darin, einen Rahmen zu schaffen, der Orientierung gibt und gleichzeitig Entwicklung ermöglicht.
Sie beschreibt ihre Aufgabe mit einem Bild:
„Für mich bedeutet meine Aufgabe, die Strukturen zu schaffen, in denen unser Team sein volles Potenzial entfaltet – und dieser Arbeit durch das Marketing die nötige Sichtbarkeit zu geben.“
Denn ein Projekt lebt nicht allein von Konzepten und Abläufen.
Es lebt von Menschen.
Von unterschiedlichen Erfahrungen, Kompetenzen und Persönlichkeiten, die zusammen etwas entwickeln, das keine Person allein schaffen könnte.
Wie sich diese Zusammenarbeit für Daniela anfühlt?
Ein bisschen wie eine Live-Band.
„Als Projektleitung mische ich die unterschiedlichen Talente zu einem harmonischen Gesamtbild ab, und als Marketingverantwortliche sorge ich dafür, dass unser gemeinsamer ‚Sound‘ auch wirklich das richtige Publikum erreicht.“
Ein Vergleich, der ziemlich genau beschreibt, was hinter den Kulissen eines Projekts wie Level up! 2.0 passiert.
Denn nicht jede Stimme muss gleich klingen.
Im Gegenteil.
Unterschiedliche fachliche Perspektiven, Arbeitsweisen und Stärken sind wertvoll – wenn es gelingt, sie miteinander zu verbinden.
Projektleitung bedeutet dann nicht, selbst jedes Instrument zu spielen. Sondern Bedingungen zu schaffen, unter denen jede und jeder die eigene Stärke einbringen kann.
Und manchmal eben auch zu erkennen, wann eine Stimme mehr Raum braucht und wann es Zeit ist, das Zusammenspiel neu auszutarieren.
Doch die beste Idee hilft wenig, wenn niemand von ihr erfährt.
Deshalb gehört für Daniela die Öffentlichkeitsarbeit von Level up! 2.0 unmittelbar zur Projektentwicklung dazu.
Website, Social Media, Veranstaltungen, Netzwerkarbeit oder Einblicke in den Projektalltag haben dabei nicht nur die Aufgabe, Reichweite zu erzeugen.
Kommunikation soll verständlich machen, warum berufliche Neuorientierung wichtig ist, welche Unterstützung Level up! 2.0 bietet und für wen die Angebote gedacht sind.
Vor allem aber soll sie Menschen erreichen, die vielleicht schon länger spüren:
Beruflich darf sich etwas verändern.
Vielleicht gibt es noch keinen konkreten Plan.
Vielleicht nur Fragen.
Oder den Wunsch, die eigene Arbeitssituation einmal mit etwas Abstand zu betrachten.
Gute Öffentlichkeitsarbeit schafft deshalb nicht einfach Aufmerksamkeit. Sie kann einen ersten Zugang schaffen – zu Informationen, zu einem Angebot und manchmal auch zu einer neuen Perspektive auf die eigene berufliche Situation.
Auf die Frage nach ihrem persönlichen „Level-up“ im Projekt muss Daniela nicht lange überlegen:
„Die ständige Balance zwischen Struktur und Kreativität.“
Beides braucht sich gegenseitig.
Struktur gibt Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit.
Kreativität öffnet neue Wege.
Gerade in einem Projekt, das sich mit beruflicher Veränderung beschäftigt, ist diese Kombination entscheidend. Denn auch die Arbeitswelt verändert sich – und damit die Fragen, Bedürfnisse und Herausforderungen der Menschen, die zu Level up! 2.0 kommen.
Ein Projekt muss deshalb stabil genug sein, um Orientierung zu bieten – und beweglich genug, um auf Veränderungen reagieren zu können.
Daniela formuliert es so:
„Dem Projekt einen verlässlichen Rahmen zu geben, in dem das Team wachsen kann, und gleichzeitig als Sprachrohr dafür zu sorgen, dass unsere Arbeit nach außen strahlt.“
Berufliche Neuorientierung findet häufig lange statt, bevor sie von außen sichtbar wird.
Sie beginnt mit Gedanken.
Mit Zweifeln.
Mit dem Gefühl, dass die eigene Arbeit nicht mehr richtig passt.
Mit Fragen nach Sinn, Entwicklungsmöglichkeiten, eigenen Stärken oder der Rolle, die Arbeit im eigenen Leben spielen soll.
Deshalb möchte Level up! 2.0 nicht nur konkrete Angebote sichtbar machen.
Wir möchten auch zeigen: Berufliche Veränderung darf ein Prozess sein.
Nicht jede Antwort muss am Anfang bereits feststehen.
Manchmal geht es zunächst darum, sich selbst wieder die richtigen Fragen zu stellen.
Genau hier treffen sich für Daniela Projektentwicklung und Kommunikation: Gute Angebote schaffen Räume für Veränderung. Gute Kommunikation sorgt dafür, dass Menschen diese Räume finden können.
Natürlich gehört zu „Meet the faces behind Level up! 2.0“ auch die Frage, welcher Begriff einen Menschen besonders gut beschreibt.
Danielas Antwort:
Kreativkopf.
Und das passt vielleicht besser zur Projektleitung, als es zunächst klingt.
Denn Kreativität bedeutet nicht nur, eine gute Kampagne oder einen Social-Media-Post zu entwickeln.
Sie bedeutet auch, Verbindungen zu sehen.
Neue Lösungen zu finden.
Bekanntes anders zusammenzusetzen.
Und aus einer ersten Idee etwas zu entwickeln, das funktionieren kann.
Im Marketing genauso wie in der Projektsteuerung.
Level up! 2.0 besteht aus Coachings, Workshops, Veranstaltungen, Konzepten und vielen organisatorischen Prozessen.
Aber hinter all dem stehen Menschen.
Menschen, die begleiten. Ideen entwickeln. Strukturen schaffen. Fragen stellen. Kommunikation gestalten. Netzwerke aufbauen und dafür sorgen, dass aus einem Konzept ein lebendiges Projekt wird.
Mit unserer Reihe „Meet the faces behind Level up! 2.0“ möchten wir genau diese Menschen sichtbarer machen.
Heute hieß es:
Meet Daniela.
Oder – passend zu ihrem eigenen Bild gesprochen:
Eine der Personen, die dafür sorgt, dass hinter den Kulissen alles zusammenspielt und der gemeinsame Sound von Level up! 2.0 auch dort ankommt, wo er gehört werden soll.
Mehr über Daniela und unser Team:
www.levelup-hamburg.de/team/

Daniela Schelhase ist bei Level up! 2.0 für Projektleitung und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Zu ihren Aufgaben gehören Projektsteuerung, strategische Weiterentwicklung, Teamkoordination, Unterstützung beim Fördermittelmanagement sowie Unternehmenskommunikation und Marketing.
Zur Projektleitung gehören unter anderem die Steuerung und Weiterentwicklung des Projekts, die Koordination verschiedener Aufgaben und Beteiligter sowie die Schaffung verlässlicher Strukturen für die Arbeit des Teams.
Die Öffentlichkeitsarbeit macht die Themen, Angebote und Aktivitäten von Level up! 2.0 sichtbar. Sie trägt dazu bei, Menschen mit Interesse an beruflicher Neuorientierung zu erreichen und verständlich zu vermitteln, welche Unterstützung das Projekt bietet.
„Meet the faces behind Level up! 2.0“ ist eine Team-Reihe, in der wir die Menschen vorstellen, die das Projekt mit ihren unterschiedlichen Aufgaben, Erfahrungen und Perspektiven gestalten.
Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn-Profil
„MEET THE FACES“-Serie:
Es ist Mittag. Der Vormittag steckt noch im Kopf, die nächsten Aufgaben warten schon – und eigentlich wäre jetzt genau der richtige Moment, einmal kurz aufzutanken.
Nicht nur mit Kaffee oder Mittagessen. Sondern mit einer neuen Perspektive, einem guten Gedanken oder einem Gespräch, das etwas in Bewegung bringt.
Denn oft entstehen die besten Erkenntnisse aus Seminaren und Workshops gar nicht während eines Vortrags. Sondern danach: in der Kaffeepause. Wenn jemand erzählt, was ihn gerade beschäftigt. Wenn man plötzlich merkt: Damit bin ich gar nicht allein. Wenn aus einem Gedanken ein Gespräch wird – und aus einem Gespräch vielleicht eine neue Idee.
Genau dieses Gefühl möchten wir mitnehmen in den Alltag.
Deshalb startet in Kürze unser neuer Online-Lunchtalk mit Level up! 2.0 – Dein Boxenstopp am Mittag.
Kurz, digital und unkompliziert. Vor allem aber: ein Raum für Austausch, neue Perspektiven und echte Begegnung.
Wer bei Level up! 2.0 startet, bringt ganz unterschiedliche Fragen, Erfahrungen und Perspektiven mit.
Und genau darin liegt für uns eine besondere Stärke.
Denn berufliche Entwicklung muss nicht immer bedeuten, die Antworten allein zu finden. Manchmal hilft es viel mehr, Gedanken auszusprechen, Erfahrungen zu teilen oder zu hören, wie andere mit ähnlichen Situationen umgehen.
Nach unserer Online-Auftaktveranstaltung „Warm-up“ möchten wir deshalb einen Ort schaffen, an dem dieser Austausch weitergehen kann.
Alle zwei Wochen donnerstags von 12:30 bis 13:10 Uhr laden wir zu einem kurzen digitalen Mittagstreffen ein.
Ein kleiner Zwischenstopp im Arbeitstag – zum Auftanken, Austauschen und Weiterdenken.
Eine Übersicht mit den Themen inklusive der jeweiligen Themen gibt es hier.
Der Online-Lunchtalk von Level up! 2.0 ist ein digitales Austauschformat für Teilnehmende des Projekts. Alle zwei Wochen gibt es donnerstags von 12:30 bis 13:10 Uhr einen kurzen Impuls zu Themen rund um berufliche und persönliche Entwicklung. Anschließend tauschen sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen aus, teilen Erfahrungen und gewinnen neue Perspektiven.
Keine langen Vorträge. Keine Vorbereitung. Kein zusätzlicher Termin, für den erst noch eine To-do-Liste abgearbeitet werden muss.
Jeder Lunchtalk beginnt mit einem kurzen Impuls zu einem Thema, das uns im Alltag begegnet – zum Beispiel:
Danach steht nicht der Input im Mittelpunkt, sondern das Gespräch.
In kleinen Breakout-Räumen mit maximal vier Personen kommen die Teilnehmenden anhand gezielter Leitfragen miteinander ins Gespräch.
Was beschäftigt mich gerade? Welche Erfahrungen habe ich gemacht? Was funktioniert für andere vielleicht ganz anders als für mich?
Dabei geht es nicht darum, die eine richtige Antwort zu finden. Sondern darum, voneinander zu lernen, neue Sichtweisen kennenzulernen und sich gegenseitig Impulse mitzugeben.
Bei Level up! 2.0 beschäftigen wir uns mit Veränderung, beruflicher Entwicklung und der Frage, was Menschen für ihren eigenen Weg brauchen.
Dazu gehören Wissen und neue Impulse.
Aber eben auch das Gefühl, gesehen und gehört zu werden.
Ein Gespräch kann Mut machen. Eine andere Perspektive kann einen festgefahrenen Gedanken lösen. Und manchmal ist allein die Erkenntnis wertvoll, dass andere gerade vor ganz ähnlichen Fragen stehen.
Deshalb verstehen wir den Online-Lunchtalk nicht einfach als weiteres digitales Format.
Er soll ein Ort sein, an dem aus Teilnehmenden Gesprächspartner*innen werden – und aus einzelnen Erfahrungen ein gemeinsamer Austausch entsteht.
So wird aus 40 Minuten Mittagspause vielleicht kein komplett neuer Lebensplan.
Aber womöglich ein Gedanke, der noch ein bisschen länger bleibt.
Eine zusätzliche Anmeldung für den Lunchtalk ist nicht notwendig.
Alle, die bereits an unserer Auftaktveranstaltung „Warm-up“ teilgenommen und sich für einen Workshop bei Level up! 2.0 angemeldet haben, erhalten etwa eine Woche vor dem Termin den Zoom-Link per E-Mail.
Dann heißt es nur noch: Mittagssnack oder Kaffee schnappen, einloggen und dazukommen.
Wir freuen uns auf neue Gedanken, unterschiedliche Perspektiven und vor allem auf den Austausch mit Ihnen.
Nein. Wer am „Warm-up“ teilgenommen und sich für einen Workshop bei Level up! 2.0 angemeldet hat, erhält den Zoom-Link etwa eine Woche vor dem Termin.
Der Online-Lunchtalk dauert 40 Minuten und findet alle zwei Wochen donnerstags von 12:30 bis 13:10 Uhr statt.
Die kurzen Impulse beschäftigen sich mit Themen der persönlichen und beruflichen Entwicklung, zum Beispiel Zeitmanagement, Ressourcen oder positiven Momenten im Alltag.
Geschrieben von Daniela Schelhase I LinkedIn
Wer steckt eigentlich hinter Level up! 2.0? Wer begleitet unsere Teilnehmenden durch Workshops, Coachings und manchmal auch durch die ganz großen Fragen rund um berufliche Veränderung?
Mit unserer neuen Rubrik „Meet the faces behind Level up! 2.0“ holen wir die Menschen nach vorne, die unser Projekt jeden Tag mit Leben füllen.
Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Persönlichkeiten – aber mit einer gemeinsamen Haltung: Berufliche Neuorientierung bedeutet für uns nicht, Menschen einen Weg vorzugeben. Sondern sie dabei zu unterstützen, ihren eigenen zu finden.
Den Anfang macht: Lea John.
Seit November 2025 ist Lea als Workshopleiterin und Coachin Teil unseres Teams. Sie begleitet Teilnehmende in Einzelcoachings und Workshops und schafft Räume, in denen aus Fragen neue Perspektiven und aus Gedanken erste nächste Schritte entstehen können.
Lea John ist Workshopleiterin und Coachin bei Level up! 2.0 in Hamburg. Sie begleitet Menschen bei ihrer beruflichen Neuorientierung – unter anderem durch Einzelcoachings, Workshops, Warm-ups und das Onboarding neuer Teilnehmender.
Meet the faces behind Level up! 2.0: Warum wir unser Team zeigen
Über berufliche Neuorientierung sprechen wir bei Level up! 2.0 viel.
Über die Menschen, die unsere Teilnehmenden dabei begleiten, bisher deutlich weniger.
Das möchten wir ändern.
Denn hinter jedem Workshop, jedem Einzelcoaching und jedem neuen Format stehen Menschen mit eigener Haltung, eigenen Ideen und ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf berufliche Entwicklung.
Mit „Meet the faces behind Level up! 2.0“ möchten wir deshalb nicht einfach Lebensläufe vorstellen.
Wir möchten zeigen, wer Level up! 2.0 gestaltet. Was unsere Teammitglieder antreibt. Wie sie auf ihre Arbeit blicken. Und warum ihnen die Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen wichtig ist.
Bei Lea wird das besonders deutlich, wenn sie über ihre Arbeit spricht.
Menschen begleiten, statt fertige Antworten zu liefern
Berufliche Neuorientierung beginnt nicht immer mit einem Plan.
Manchmal beginnt sie mit einem Gefühl:
So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.
Vielleicht ist schon eine Idee da. Vielleicht gibt es viele Ideen gleichzeitig. Oder noch gar keine.
Gerade dann kann es helfen, einen Raum zu haben, in dem nicht sofort eine Entscheidung getroffen werden muss.
Lea beschreibt ihre Arbeit so:
„Für mich sind Coaching und Workshopleitung wie ein kurzer Blick durch ein Fenster in die spannenden Leben unserer Teilnehmenden.“
Ein Satz, der viel darüber erzählt, wie sie Menschen begegnet.
Neugierig. Offen. Ohne fertige Lösung in der Tasche.
Denn im Coaching geht es nicht darum, jemandem zu erklären, welcher Beruf oder welcher nächste Schritt der richtige ist.
Es geht darum, gemeinsam genauer hinzusehen.
Lea sagt:
„Es erfüllt mich mit Freude, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, Puzzleteile zu entdecken und zusammenzusetzen.“
Was macht Lea bei Level up! 2.0?
Als Workshopleiterin und Coachin bei Level up! 2.0 begegnet Lea unseren Teilnehmenden an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer beruflichen Neuorientierung.
Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:
Dabei gibt es nicht die eine typische Ausgangssituation.
Manche Teilnehmende wissen bereits ziemlich genau, was sie verändern möchten. Andere merken zunächst nur, dass ihre aktuelle berufliche Situation nicht mehr zu ihnen passt.
Dann können Fragen wichtig werden wie:
Was ist mir bei meiner Arbeit eigentlich wichtig?
Was kann ich besonders gut?
Was gibt mir Energie – und was nimmt sie mir?
Welche Vorstellungen von Arbeit passen noch zu meinem heutigen Leben?
Und welcher nächste Schritt fühlt sich für mich stimmig an?
Berufliche Neuorientierung kann deshalb auch bedeuten, zunächst wieder Zugang zu den eigenen Antworten zu finden.
Einzelcoaching als Resonanzraum
Auf die Frage, was ein gutes Einzelcoaching für sie ausmacht, findet Lea ein Bild, das ziemlich gut zu diesem Verständnis passt:
„Ein gutes Einzelcoaching ist für mich wie ein Resonanzraum, in dem sich das Innere ordnen und wieder in Einklang kommen kann.“
Coaching muss nicht bedeuten, dass am Ende eines Gesprächs plötzlich jede berufliche Frage beantwortet ist.
Manchmal besteht der wichtigste Schritt darin, Gedanken zu sortieren.
Eigene Bedürfnisse klarer wahrzunehmen.
Zusammenhänge zu erkennen.
Oder eine Frage zu entdecken, die man sich bisher noch gar nicht gestellt hat.
So kann aus einem zunächst diffusen Veränderungswunsch nach und nach eine Vorstellung davon entstehen, was beruflich wirklich passen könnte.
Berufliche Neuorientierung ist mehr als die nächste Stellenbezeichnung
Bei Level up! 2.0 betrachten wir berufliche Entwicklung deshalb nicht ausschließlich als Karriere- oder Qualifizierungsfrage.
Es geht auch um Selbstbestimmung, persönliche Werte, Ressourcen, Stärken, Motivation und die Frage nach einer stimmigen beruflichen Zukunft.
Denn eine neue Stelle allein löst nicht automatisch das, was vorher nicht gepasst hat.
Wer sich beruflich neu orientieren möchte, darf deshalb auch fragen:
Wie möchte ich eigentlich arbeiten?
Welche Rahmenbedingungen brauche ich?
Was möchte ich einbringen?
Was möchte ich nicht mehr?
Und welche Rolle soll Arbeit künftig in meinem Leben spielen?
Coaching und Workshops können Räume schaffen, um genau diesen Fragen nachzugehen.
Und wer ist Lea, wenn gerade kein Coaching stattfindet?
Für unsere Reihe „Meet the faces behind Level up! 2.0“ wollten wir natürlich nicht nur wissen, was Lea beruflich macht.
Deshalb haben wir sie auch gefragt:
Welcher Begriff beschreibt dich am besten?
Ihre Antwort:
Wortspiel-Liebhaberin.
Und vielleicht passt auch das erstaunlich gut zu ihrer Arbeit.
Denn manchmal kann schon eine andere Formulierung den Blick auf eine Situation verändern.
Aus:
„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
kann werden:
„Was möchte ich als Nächstes herausfinden?“
Aus:
„Ich muss mich jetzt entscheiden.“
wird vielleicht:
„Welche Möglichkeit möchte ich mir genauer anschauen?“
Und aus dem Gefühl, festzustecken, kann wieder etwas entstehen, das für berufliche Veränderung besonders wichtig ist:
Gestaltungsspielraum.
Meet the faces behind Level up! 2.0 – denn ein Projekt besteht aus Menschen
Level up! 2.0 besteht aus Workshops, Coachings, Impulsen und unterschiedlichen Formaten.
Aber das allein macht noch kein Projekt.
Es sind die Menschen, die zuhören. Fragen stellen. Perspektiven öffnen. Ideen entwickeln. Begegnungen ermöglichen und andere ein Stück ihres Weges begleiten.
Genau diese Menschen möchten wir mit „Meet the faces behind Level up! 2.0“ in den kommenden Beiträgen näher vorstellen.
Heute hieß es:
Meet Lea.
Und eines können wir nach diesem Porträt wohl schon verraten:
Wer mit Lea arbeitet, trifft nicht nur auf eine Coachin und Workshopleiterin – sondern ziemlich sicher auch auf das eine oder andere Wortspiel.
Mehr über Lea und unser Team.

Lea John ist Workshopleiterin und Coachin bei Level up! 2.0 in Hamburg. Sie führt Einzelcoachings und Workshops durch, begleitet Warm-ups und unterstützt beim Onboarding neuer Teilnehmender.
Das Einzelcoaching unterstützt Teilnehmende dabei, ihre berufliche Situation zu reflektieren, eigene Ressourcen und Bedürfnisse besser zu erkennen und mögliche nächste Schritte für ihre berufliche Entwicklung oder Neuorientierung zu entwickeln.
Level up! 2.0 begleitet Erwerbstätige in Hamburg mit verschiedenen Workshop-, Coaching- und Reflexionsformaten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die eigenen Stärken, Werte, Ressourcen, beruflichen Wünsche und die Entwicklung konkreter nächster Schritte.
Nein. Eine berufliche Neuorientierung kann auch mit einer offenen Frage oder dem Wunsch nach Veränderung beginnen. Die Angebote von Level up! 2.0 unterstützen dabei, die eigene Situation zu reflektieren und neue Perspektiven zu entwickeln.
Geschrieben von Daniela Schelhase | LinkedIn Profil
Hamburg, im Januar 2026 – Inzwischen begegnet uns Künstliche Intelligenz fast überall – beim Schreiben, Recherchieren oder Planen. Doch wie lässt sie sich sinnvoll und verantwortungsvoll für die eigene berufliche Neuorientierung nutzen?
Mit unserem neuen Kombiprogramm „Entdecke neue Perspektiven mit KI“ gehen wir genau dieser Frage nach. Am 27.01.2026 fand der erste Einführungsworkshop statt – und damit der Auftakt für ein Format, das Wissen, Ausprobieren und persönliche Reflexion miteinander verbindet. Weiterführende Informationen zum Programm und den einzelnen Teilen inkl. Termine gibt es hier.
Für uns ist klar:
KI ist kein Ersatz für Entscheidungen – aber ein starkes Werkzeug, um Klarheit zu gewinnen, Optionen sichtbar zu machen und nächste Schritte zu strukturieren.
Was das ganz konkret bedeutet?
Darüber haben wir mit unserer Teamkollegin Luisa Neumann gesprochen. Sie hat unser KI-Angebot entwickelt und führt es durch. Für unsere Rubrik Kurz & Klar – Ein Thema. Drei Fragen. hat Luisa die Thematik auf den Punkt gebracht:
Grundsätzlich kann KI auf jeder Etappe der Neuorientierung unterstützend eingesetzt werden. Sei es beim Formulieren oder Korrekturlesen von Bewerbungsschreiben, bei der Recherche zu Branchen, Berufen oder sogar konkreten Stellen, bei der Analyse von Stärken und Kompetenzen oder bei der Erstellung eines praktischen Fahrplans für die nächsten Schritte. Aber auch ganz am Anfang, in der Phase, in der man sich fragt, welche anderen, einem vielleicht noch völlig unbekannten Berufsfelder eigentlich zu den eigenen Stärken, Wünschen und Qualifikationen passen könnten, kann KI Inspiration und Impulse geben.
Künstliche Intelligenz schöpft aus einem Wissensschatz, von dem jeder einzelne Mensch nur träumen kann. Was ihr aber fehlt ist, das Vermögen, den kompletten Kontext unserer komplexen Welt zu begreifen. Sie arbeitet sehr präzise auf Basis mathematischer Wahrscheinlichkeiten, aber ihr fehlt unser gesunder Menschenverstand. Unter anderem, deswegen macht sie mitunter Fehler und liefert faktisch unkorrekte Ergebnisse, manchmal sogar absurde Antworten. Wir sollten uns daher nie unkritisch auf KI-generierte Ergebnisse verlassen, sondern sie immer auf Plausibilität und Richtigkeit prüfen.
KI kann in Sekunden auf sämtliche Informationen über Branchen, Berufsfelder und Tätigkeiten zugreifen und auf Basis unserer persönlichen Angaben abgleichen, welche davon zu uns passen. Sie ist dabei flexibler als klassische Berufsfindungstools, in denen die Ergebnisse oft einem starr programmierten Wenn-Dann-Schema folgen. Im Dialog mit künstlicher Intelligenz können wir nachschärfen und so Stück für Stück aus einer Fülle von Inspirationen herausarbeiten, welche Berufsfelder uns wirklich ansprechen und welche Anknüpfungspunkte unsere bisherigen Tätigkeiten bieten.
Danke für das Gespräch, Luisa!

